LR Kranzl: 16 Tage für eine gewaltfreie Frauenwelt

St. Pölten (SPI) - "Leider ist das Thema Gewalt an Frauen noch immer von einer brisanten Aktualität. Obwohl sich schon eine Sensibilisierung für dieses Thema in der Gesellschaft erkennbar macht, gibt es noch immer unzählige Frauen, deren Leben nachhaltig durch Gewalt beeinflusst und beeinträchtigt wird. Deshalb stellt diese Kampagne ’16 Tage gegen Gewalt‘ eine herausragende Initiative dar", stellt Sozial- und Frauenlandesrätin Christa Kranzl dazu fest.****

Diese internationale Kampagne für die Anerkennung von Frauenrechten als Menschenrechte beginnt bereits heute am 24. November mit einer "White-Ribbon-Campaign" der Männerberatung Wien. Die weiße Schleife dient als internationales Symbol der Männersolidarität gegen Gewalt an Frauen. In Niederösterreich beteiligen sich zahlreiche Frauenhäuser mit Plakataktionen, Informationsveranstaltungen und weiteren Aktivitäten an der Anti-Gewalt-Aktion. Der 25. November markiert den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, dieses Datum wurde im Jahre 1981 am ersten lateinamerikanischen Frauenkongress in Bogota proklamiert.

"Viele Frauen, die im öffentlichen Leben stehen, beteiligen sich an dieser Aktion. So unter anderem auch Erika Pluhar mit einer Lesung aus ihren Werken", freut sich LR Kranzl. "Es hat auch heute eine Tagung mit dem Titel ‚Katastrophen und Gewalt‘ in St. Pölten begonnen, die sich im wesentlichen mit der psychologischen Betreuung für Opfer und deren Angehörigen nach Gewaltsituationen oder Naturkatastrophen beschäftigt. Dazu wurde der Aufbau eines Netzwerkes an qualifizierten und speziell ausgebildeten Psychologen begonnen und wurde nun als "Notfallspsychologischer Dienst Österreich" präsentiert", erklärt LR Kranzl weiters. "Die Aktivitäten, die in den nächsten 16 Tagen stattfinden, machen in verschiedensten Formen auf die Bedrohung der Frauen durch männliche Gewalt aufmerksam. Diese Projekte und Aktionen stellen Meilensteine auf dem Weg in eine gewaltfreie Frauenzukunft dar und ich werde diese in meiner Funktion als Landespolitikerin auch künftighin fördern und unterstützen", so die Landesrätin abschließend.
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