Morak: Künstlersozialversicherung: substantieller Beitrag zur Pensionslast der Künstlerschaft

Forderungen der Kunstschaffenden eingearbeitet

Wien (OTS) - "Ich freue mich, die mittlerweile Jahrezehnte andauernden Bestrebungen, ein finanzierbares Modell einer Künstlersozialversicherung zu entwerfen, erstmals einer Lösung, die den Betroffenen vor allem in den unteren Einkommensbereichen wirksam zu helfen in der Lage ist, gelöst werden kann" sagte Staatssekretär Franz Morak, heute, Freitag anlässlich der heutigen Debatte im Parlament.

"Die hier in Diskussion stehende Regierungsvorlage zur Einrichtung eines Fonds zur Förderung der Pensionsversicherung von Künstlerinnen und Künstlern, die in intensiver Arbeit unter großer Akzeptanz der in die Gespräche eingebundenen Künstlerschaft innerhalb kürzester Zeit vorgelegt werden konnte, trägt diesem Umstand Rechnung" so Morak weiter.

Die wesentlichste Forderung der Künstlerinnen und Künstler war die Absenkung der im Entwurf vorgesehenen unteren Einkommensuntergrenze von 88.800 ATS pro Jahr, die auf die Geringfügigkeitsgrenze nach ASVG, das sind gegenwärtig 3.977 ATS/Monat, abgesenkt wurde, erklärte Morak.

Der Staatssekretär betonte als weiteren Eckpunkt des Gesetzes den gesetzlich verankerten monatlichen Beitragszuschuss von insgesamt 1.000 ATS, der die Pensionsbeitragslast der unteren Einkommensschichten der Künstler zu hundert Prozent kompensiert. Selbst bei der oberen Einkommensgrenze liege der Deckungsgrad dieses Beitragszuschusses in diesem Gesetz noch immer bei knapp über 30%.

Darüber hinaus sei es nach beinahe dreißig Jahren auch gelungen, den Sozialfonds der Literaten auf eine gesetzliche Basis zu stellen und damit ebenfalls eine langwierige Diskussion zum Abschluss zu bringen, freute sich Morak.

"Mit der differenzierenden Regelung für die selbstständig erwerbstätigen Künstlerinnen und Künstler, wie sie in der Regierungsvorlage nunmehr zum Ausdruck kommt, löst die Bundesregierung ein weiteres im Koalitionsabkommen angekündigtes Versprechen ein" schloss Morak.

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