AK: Hauptversammlung beschloss Entwicklungsprogramm "AK plus"

Strikte Ablehnung einer Senkung der AK Umlage durch alle Fraktionen

Salzburg (AK) - Mehr Leistungen, neue Leistungen, auch für neue Arbeitnehmergruppen wollen die Arbeiterkammern bundesweit in der kommenden Periode erbringen. Das sagt das Entwicklungsprogramm "AK plus", das die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer heute, Freitag, auf ihrer 127. Tagung einstimmig beschloss. Das Programm sieht umfassende Einsparungen, Umschichtungen und Rationalisierungsvorhaben vor, mit denen die neuen Leistungen - vor allem in der Weiterbildung, bei den neuen Technologien und in den Dienstleistungen - finanziert werden sollen. In einer gemeinsamen Resolution von FSG, ÖAAB und FA (Freiheitliche Arbeitnehmer) spricht sich die Bundesarbeitskammer einstimmig gegen eine Senkung der AK Umlage aus. Die Mitglieder erwarten sich von ihrer AK zusätzliche Anstrengungen, heißt es in der Resolution, insbesondere in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, in den neuen Kommunikationstechnologien und neuen Medien, im Konsumentenschutz und in der Beratung auch neuer Arbeitnehmergruppen. Das soll "AK plus" gewährleisten. ****

Die Arbeiterkammern haben sich seit der AK Reform 1992 neben ihrer Aufgabe als Interessenvertretung konsequent zum modernen Dienstleister entwickelt. Bei gleicher Umlage haben die Arbeiterkammern ihre Beratungsleistungen in den neunziger Jahren verdoppelt, erklärte AK Präsident Herbert Tumpel in seiner Rede vor der Hauptversammlung. Die AK will diesen Weg, mit Sparsamkeit und Effizienz ihre Leistungen auszuweiten, fortsetzen. Dazu beschloss die Hauptversammlung einstimmig, bundesweit das Entwicklungsprojekt "AK plus" umzusetzen. Angekündigt sind zusätzliche Leistungsschwerpunkte, insbesondere in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und der modernen Kommunikationstechnologien, die Überprüfung des bestehenden Leistungsangebotes hinsichtlich der Kosten-Nutzen-Relation für die Mitglieder und des Bedarfs an neuen Leistungen , den Ausbau der Mitgliedernähe und die Ausschöpfung von Einsparungspotentialen durch verstärkte Zusammenarbeit der Länderkammern. Zur Umsetzung von "AK plus" sind Projektgruppen eingerichtet worden, die bis zum Sommer nächsten Jahres konkrete Programme vorlegen werden.

Aviso an die Redaktionen: Das Programm AK plus wird AK Präsident Herbert Tumpel am Montag, 27.11., auf einer Pressekonferenz in Wien (10 Uhr, AK Wien, Prinz-Eugen-Straße 20-22, Zi 400) vorstellen.

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