85 Prozent der KMUs von "e-quality" am Weltmarkt überzeugt

Leitl: Umsetzung aller Möglichkeiten käme einer Revolution der KMUs gleich

Wien (PWK1017) - "85 Prozent der Klein- und Mittelbetriebe Österreichs (KMUs) sind davon überzeugt, dass sie erst durch das Internet eine gleichberechtigte Chance am Weltmarkt erhalten werden. Mit dieser Zuversicht liegen wir in Europa an erster Stelle. Nirgendwo sonst glaubt man so sehr an die künftige Chance der KMUs. Wenn es uns gelingt diesen Optimismus in die Realität umzusetzen, dann käme das einer Revolution der KMUs gleich", erklärt WKÖ-Präsident Christoph Leitl.

Wenn man die Unternehmen danach fragt, wie zufrieden sie mit der Unterstützung durch den Staat beim Einstieg in den eCommerce sind, zeigte sich nur jedes vierte heimische Unternehmen zufrieden. 36 Prozent der Befragten geben sogar an in diesem Bereich unzufrieden zu sein. Einen Grund für die relativ hohe Unzufriedenheit der österreichischen Unternehmen mit der staatlichen Unterstützung sieht Leitl auch in der Tatsache, dass wichtige Fragen, wie die Einführung der digitalen Signatur, oder die Umsetzung von eGovernment entweder an der politischen Entscheidung, oder deren technischen Umsetzung scheitern.
"Es muss uns klar sein, dass erst mit Einführung der digitalen Signatur die Grundlage einer weiteren, entscheidenden eCommerce-Entwicklung gesetzt werden kann. Dazu bedarf es allerdings der Anstrengung und Zusammenarbeit aller. Ebenso verhält es sich mit dem Thema eGovernment. Auch dazu ist eine noch engere ressortübergreifende Anstrengung nötig. Der Versuch einer Lösung durch nur ein Ministerium dauert lange und macht eine allgemeine Akzeptanz nahezu unmöglich", erklärt Leitl den akuten Aktionsbedarf.

Es müsse die Aufgabe der Wirtschaftskammern sein die Unternehmer noch intensiver über die Möglichkeiten des world-wide-web zu informieren. "Wir müssen die Betriebe dazu bringen, darüber nachzudenken, welche Vorteile sie persönlich aus einem Einstieg in den eCommerce erzielen können. Genauso wichtig ist es aber, die Unternehmen auf die eventuellen Schwierigkeiten hinzuweisen. Welche Veränderungen wird es in den Bereichen Dienstleistung oder Warenzustellung geben? Wie sieht es mit Urheberrechtsregelungen aus? Dabei gilt es die Mitglieder zu unterstützen. Wenn uns das gelingt, werden die KMUs selbst Wege und Möglichkeiten finden, wie sie im Kampf mit und gegen die "Großen´ bestehen können", zeigt sich Leitl zuversichtlich. (WG)

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