Görg: Floridsdorf.Net - Internet für alle im 21. Bezirk

Wien, (OTS) Bei einer Pressekonferenz der Wiener Volkspartei präsentierte am Freitag Vizebürgermeister und Obmann der ÖVP-Wien, Dr. Bernhard Görg, gemeinsam mit dem Bezirksobmann-Stellvertreter der ÖVP-Floridsdorf, Mag. Wolfgang Eckel, ein Modell, wonach jeder Floridsdorfer Haushalt die Möglichkeit hat, einen Gratisinternetzugang in Anspruch zu nehmen. Das Projekt wird von
den Unternehmen AdiTel und CyberTron unterstützt.

"Mit dem Informationsmedium Internet können Menschen zu jeder gewünschten Uhrzeit jede beliebige Information abrufen - und das maßgeschneidert nach individuellen Bedürfnissen", sagte Vizebürgermeister Görg eingangs. "Das stellt natürlich auch eine moderne Stadtverwaltung vor große Herausforderungen, denn die BürgerInnen fordern von ihrer Stadt, speziell was die Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensraumes betrifft, größtmögliche Transparenz und Information."

Er, Görg, begrüße daher diese Initiative der Floridsdorfer ÖVP sehr. Sie sei ein Garant für informiertere und engagiertere BürgerInnen, und biete vielen einen Anreiz, sich mit dem Medium Internet zum ersten Mal auseinander zusetzen.

Seit 1. November ist www.floridsdorf.net/, die Bezirkscommunity, im Probebetrieb im Netz. Mit dem Start des Probebetriebes von www.floridsdorf.net/, haben nun alle Floridsdorfer Haushalte die Möglichkeit, mit der Entrichtung der Grundgebühr ihres Telefonanschlusses einen Gratis-Internetzugang und eine mail-Adresse @floridsdorf.net zu bekommen. 10 MB Webspace für Homepages oder Programmierversuche sind ebenfalls enthalten.

Neben der Zentralpage www.floridsdorf.net/, auf der viel Wissenswertes über den 21. Bezirk zu erfahren ist, wurden für die einzelnen Bezirksteile "Subpages" eingerichtet, welche zu Dorfcommunities ausgebaut werden sollen. Ein Großteil des Erfolges wird von der Zahl der Internet User und der Mitarbeit der Floridsdorferinnen und Floridsdorfer abhängen. Die
Bezirkscommunity soll laut dem Initiator Wolfgang Eckel auch einen ersten Anstoß für jene Altersgruppen geben, die bislang vor dem Einstieg ins Internet noch zurückgeschreckt waren. Während die Schülerinnen und Schüler teilweise bereits bei ihrem Schuleintritt ihre kostenlose Mailadresse bekommen und die Senioren über die Aktivitäten des Seniorenbundes an das globale Netz herangeführt werden, fehlte bisher eine solche Initiative für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch Kleinbetriebe, die nicht unmittelbar
im Beruf mit dem Internet zu tun haben.

Nach dem Anlaufen der Community sollen Ängste mit gezielten Schulungskursen abgebaut und Wissen aufgebaut, und zusätzlich neue Berufschancen eröffnet werden.

Wenn in einem Bezirk mit ca.130.000 Einwohnern (Einwohner Floridsdorfs) sich nur jeder dreizehnte der Sparte Informationstechnologie zuwendet, wäre der Bedarf der Wiener Wirtschaft nach zusätzlichen Personal in diesem Bereich bereits gedeckt, so Mag. Wolfgang Eckel. Gleichzeitig würde durch diese Qualifizierungsmaßnahmen und den daraus resultierenden Berufsumstieg auch ein Beitrag zur Lösung des Wiener Arbeitsmarktproblems geleistet werden, ohne dass die öffentliche Hand Förderungsmittel zur Verfügung stellen musste. (Schluss) lei

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