Verkehrsplanung: Bei uns in Wien und in Bagdad

Wie Verkehrsplaner in Wien die Sicherheit von Schulkindern gefährden - ein konkretes Beispiel

Wien (OTS). Im Bereich der Kreuzung Stubenbastei-Zedlitzgasse im 1. Wiener Gemeindebezirk sind über Nacht (!) zwei Schutzwege einer Baustelle gewichen. Den hunderten Volks- und Mittelschülern der beiden unmittelbar benachbarten Schulen ist somit ein gefahrloses Überqueren der Kreuzung nicht mehr möglich. Alle Schüler und Begleitpersonen mussten sich heute in der Früh überhaupt erst einmal eine Stelle suchen, an der das Überqueren der Fahrbahn möglich ist. Selbst der von 7.45 Uhr bis 8.00 Uhr zur Schulwegsicherung eingesetzte Polizist war von der Situation überrascht: "Jetzt muß ich erst mal schauen, wo ich mich hinstelle!"

Der Bezirksvorsteher des 1. Bezirkes verwies auf die Zuständigkeit und Amtshaftung der Polizei und der MA 46. Was diese Haftung allerdings einem Kind dann nützt, wenn es beim Queren der ungesicherten Kreuzung verletzt wird, konnte auch der befragte Bezirkspolitiker nicht erklären. Viel mehr verwies er darauf, dass die Baustelle der Erhöhung des Kreuzungsbereiches dient, womit nach deren Fertigstellung die Kreuzung noch sicherer wird. Unwidersprochen blieb, dass die Kinder bis zur Fertigstellung einem höheren Risiko ausgesetzt sind. Traurig, dass auch nach Kaprun immer noch gilt - "Es wird schon nix passieren"- statt alle notwendigen und möglichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

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