Wurm zu Künstlersozialversichung: Ein Einstieg, nicht mehr

Die SPÖ-Abgeordnete kritisiert hohen Verwaltungsaufwand und -kosten

Wien (SK) "Das Künstler-Sozialversicherungsfondsgesetz ist für uns ein Einstieg und nicht mehr. Die sozialdemokratische Fraktion wird diesem ersten Schritt zustimmen, auch wenn wir viele Kritikpunkte teilen", erklärte SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm Freitag vor dem Nationalrat in einer Debatte über das Künstler-Sozialversicherungsfondsgesetz. Wurm betonte, eine richtige Künstlersozialversicherung wie in Deutschland sei noch ausständig. Auch wieviele Künstler diese Fondsleistungen in Anspruch nehmen würden, sei offen. ****

Wurm plädierte dafür, noch einmal zu diskutieren und zu evaluieren, wenn genaue Zahlen vorlägen. Wurm zeigte sich froh darüber, dass der Künstlerbegriff dieses Gesetzes von einer Kurie aus Künstlern festgelegt werde. Wie der Künstlerbegriff in der Praxis aussehen werde, werde sich zeigen.

Kritik übte die SPÖ-Abgeordnete an der Höhe des Beitrages, den die Künstler erhalten (maximal 12.000 Schilling pro Jahr) und an dem großen Gesetzeswerk, das dafür angeblich notwendig sei: 31 Paragraphen und 15 Seiten Erläuterungen. Außerdem stünden für den Fonds 75,6 Millionen Schilling zur Verfügung, wobei alleine für die Verwaltung 7,3 Millionen Schilling notwendig seien. Wurm zeigte sich verwundert darüber, dass sich die FPÖ über diesen sehr hohen Verwaltungsaufwand nicht beklage, wie sie das in Opposition in vergleichbaren Fällen immer getan habe. Andere Sozialversicherungen hätten einen Verwaltungsaufwand von fünf bis sechs Prozent, schloss Wurm. (Schluss) ts

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK