Bösch: "Mehr Sicherheit für unsere Soldaten!"

"Wichtige Beschaffungen für das Bundesheer werden getätigt"

Wien, 2000-11-24 (fpd) - Der freiheitliche Abgeordnete Dr. Reinhard E. Bösch begrüßte die anläßlich einer Fragestunde im Nationalrat gestern von Bundesminister Scheibner präsentierten Reformschritte des Bundesheeres in naher Zukunft. ****

Im Bereich der Organisation wird die Führungsstruktur vereinfacht und redimensioniert werden. Allerdings wird eine regionale Führungsebene erhalten bleiben, die zur Durchführung von Assistenzeinsätzen unabdingbar ist. Im Zusammenhang mit der neuen Verteidigungsdoktrin begrüßte Bösch deren rasche Ausarbeitung bis zum Frühjahr 2001. Danach werde es zu einer umfassenden öffentlichen und parlamentarischen Diskussion kommen, durch die das neue Konzept im Lichte der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union optimiert werde.

Besonders lobenswert findet der freiheitliche Abgeordnete, selbst Milizsoldat, die trotz des knappen Budgets geplanten und dringend notwendigen Beschaffungen: Absolute Priorität komme der Verbesserung der Mannesausrüstung zu. Hier werde man Uniformen, Schuhe, Splitterschutzwesten und Helme beschaffen, die dem internationalen Standard entsprächen. Damit werde die Sicherheit der österreichischen Soldaten erheblich verbessert. Weitere Beschaffungen werden Funkgeräte und - ebenfalls dringend notwendig - Lastkraftwägen sein.

Auch in jene Bereiche, die immer wieder wichtige zivile Aufgaben übernehmen (wie zuletzt in Kaprun), werde man investieren: Pioniere und Sanitäter werden in ihren Ausstattungen endlich modernisiert.

Hinsichtlich der soeben beschlossenen Beteiligung Österreichs an den Krisenbewältigungskräften der EU sei weiters eine Verbesserung bei den mechanisierten Truppenteilen ins Auge gefaßt. Hier werde man sich voraussichtlich für die österreichischen ‘Ulan‘ und ‘Pandur‘ entscheiden, betonte Bösch abschließend. (Schluß)

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