Waneck: Oberöstereich plant Anschlag auf Ordensspitäler

Spitalsschließungen sind sozialistische Doktrin und kommen nicht in Frage

Wien, 2000-11-24 (BMSG) - "In der ohnehin skandalbehafteten oberösterreichischen Spitalslandschaft findet derzeit die Vorbereitung zu einem Anschlag auf die dortigen Ordensspitäler statt", warnte heute FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck. "Ich werde es nicht zulassen, daß Spitäler in Oberösterreich geschlossen werden - und schon gar keine Ordensspitäler." *****

"Die destruktive Krankenhausstrategie für Oberösterreich, die bislang vom glücklosen SP-Landesrat Ackerl betrieben wurde, soll nun nahtlos fortgesetzt werden", befürchtet Waneck nach ersten Informationen aus Oberösterreich. Während er, Waneck, auch weiterhin dazu stehe keinen Spitalsstandort in Österreich zu schließen, beabsichtigen die verantwortlichen oberösterreichischen Politiker Spitäler und ganze Abteilungen zu schließen. "In alter sozialistischer Manier hat man es wieder einmal auf die Ordensspitäler abgesehen", so Waneck.

Dies sei besonders irrational, da konfessionelle Spitäler nachweislich kostengünstiger arbeiten als öffentliche Spitäler, kritisierte Waneck. Gleichzeitig plane man in Fortsetzung der sozialistischen Ackerl-Doktrin Landeseinrichtungen überdurchschnittlich zu dotieren und mit Überkapazitäten auszustatten. "Aus dem Skandal in Freistadt haben die verantwortlichen Landespolitiker offenbar nichts dazugelernt", befürchtet Waneck.

Waneck zeigte sich dennoch optimistisch für die heutigen ÖKAP-Verhandlungen mit Oberösterreich, da auch bei den bisherigen Gesprächen mit den acht übrigen Bundesländern Einigung darüber erzielt werden konnte, daß zu Gunsten von Strukturverbesserungen kein Standort geschlossen wird. "Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich die oberösterreichische ÖVP von den Sozialisten zum Totengräber der Ordensspitäler machen läßt", schloß Waneck. (Schluß) mg nnn

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