Borealis erhöht die Cracker-Kapazität in Porvoo auf 310 kt/Jahr

Wien (OTS) - Borealis, einer der führenden Hersteller von Polyolefinen, kündigte heute an, die jährliche Kapazität seines Ethylen-Crackers in Porvoo (Finnland) um 10 Prozent auf 310.000 Tonnen zu erhöhen. Dieses Projekt soll im Rahmen einer routinemäßigen Wartungsabstellung im Mai 2002 abgewickelt werden.

Nachträgliche Tests haben ergeben, dass der derzeitige Cracker-Ausstoss durch seinen Rohgas-Kompressor und Ethylen-"Splitter" limitiert ist. Diese "Engpässe" sollen durch Umbau des Kompressors und die Installation eines neuen Ethylen-Splitters behoben werden.

Die PE-Produktion von Borealis am Standort Porvoo soll durch die Reduktion des Ethylen-Defizits gefördert werden.

Borealis geht davon aus, dass die geplante Cracker-Erweiterung eine Reduktion der Emissionen von VOCs (volatile organic compounds, flüchtige organische Verbindungen) um rund 5 Prozent bringen wird.

Der Cracker produziert Olefine (Ethylen und Propylen), die zu Polyolefinen (Polyethylen ÄPEÜ und Polypropylen ÄPPÜ) polymerisiert werden können. Der Borealis-Cracker in Porvoo wird von einer Fortum Ölraffinerie beliefert und liefert seinerseits an PE- und PP-Anlagen, Benzene- und Phenol-Anlagen sowie auch an eine Butadien-Anlage.

Hintergrundinformation:

Borealis A/S ist weltweit der viertgrößte Hersteller von Polyolefinen (Kunststoffen). Der Konzern produziert mehr als drei Millionen Tonnen hochqualitatives Polyethylen und Polypropylen pro Jahr. Die Konzernzentrale befindet sich in Kongens Lyngby, Dänemark. Borealis hat Produktions- und Compoundanlagen in Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen, Österreich, Portugal und Schweden.

Die Ausrichtung zum Markt erfolgt durch zwei Divisions: Die "Performance Products Division" umfasst die Berei-che Wire & Cable (Draht & Kabel), Pipe (Rohre) und Engineering Applications. Die "Polyolefins and Chemicals Division" umfasst die Bereiche Polyethylen und Polypropylen sowie den Bereich Olefine, Phenole & Aromatics. Borealis hat eine eigene Technologie für die Polyethylen- und Polypropylen-Erzeugung entwickelt. Sie wird unter dem Warenzeichen Borstar" vermarktet. Borealis gehört zu 50 % dem norwegischen Ölkonzern Statoil, zu 25 % der OMV und zu 25 % der IPIC, der International Petroleum Investment Company of Abu Dhabi.

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