Österreichs Landjugend prämiert die besten Projekte

Internet-Projekt der Steiermark erhält den Landjugend-Oscar

Wien, 24. November 2000 (AIZ). - Heute, Freitagabend, werden die besten Projekte der Landjugend-Arbeit 2000 der Länder und Bezirke in der Raiffeisenzentralbank in Wien ausgezeichnet und dem Publikum vorgestellt. An das beste Projekt wird der Landjugend-Oscar vergeben, der diesmal an die Steiermark für das Internet-Projekt "netday 2000" geht. Steiermarkweit wurden Mitte September 16 Standorte über elektronische Datenleitungen verbunden. Web-Cams, mobile PCs und Infoscreens vernetzten die Steiermark. Rund 10.000 Besucher überzeugten sich an den verschiedenen Schauplätzen von dem multimedialen Spektakel. Die Landjugend Steiermark griff bewusst die neuen Medien auf, um in den ländlichen Regionen mehr Akzeptanz für Internet & Co zu erreichen. Der LJ-Oskar steht als Symbol für Innovation, Teamgeist, Durchsetzungskraft und Basisarbeit. Er wird jährlich im Rahmen der Projektprämierungen vergeben. ****

Mit dem zweiten Platz wurde ein oberösterreichisches Projekt ausgezeichnet, welches unter dem Motto "Brauchtum 2100 - Was bleibt von der Zukunft?" stand. In einer Zeitreise versuchten die Oberösterreicher die Gepflogenheiten der Menschen im Jahre 2100 darzustellen. Bei der Präsentation im Rahmen des 4. Festes der Volkskultur in Wallern wurde das Publikum aufgefordert, sich der Diskrepanz zwischen "Bewährtem" und "Revolutionärem" in Volkskultur und Brauchtumspflege zu stellen. Menschen, die sehr intensiv mit der Brauchtumspflege und der Volkskultur verbunden sind, wurden im Rahmen des Projekts mit völlig neuen Sichtweisen konfrontiert.

Der dritte Platz ging nach Kärnten. Hier initiierten die Jugendlichen zusammen mit dem Landesverband bäuerlicher Direktvermarkter, der Kammer für Land- und Forstwirtschaft und den Wolfsberger Spezialitätenbauern eine Kampagne für Schulkinder. Ziel war es, die Kinder über Milch und Milchproduktion aufzuklären. Über 100 Schulklassen besuchten Bauernhöfe und lernten so den Weg der Milch von der Kuh bis ins Packerl kennen.

Auf Bezirksebene wurde das Engagement der Landjugend Thalgau mit dem ersten Platz belohnt. Unter dem Titel Na-Kul-tur Wanderweg gestaltete die Bezirksgruppe einen beliebten Rad- und Spazierweg neu: Ein Lehrpfad wurde angelegt und revitalisierte Kapellen und Marterln sowie Hinweisschilder säumen nun den Weg. Die Absicht der Jugendgruppe: Die Bevölkerung auf die Schönheit der Natur und der kulturellen Einrichtungen aufmerksam zu machen. Mit einer Imagekampagne präsentierte die Bezirksgruppe Braunau die Aufgaben und Leistungen der Organisation Landjugend. Dabei sollten die Vielseitigkeit der Jugendarbeit, der persönliche Nutzen für die Mitglieder und der Sinn der Organisation der Öffentlichkeit dargelegt werden. Unter dem Motto "Landjugend bricht aus!" wollen die Jugendlichen weg von den Vorurteilen gegen die Landjugend und sich neue Ziele setzen - mit der Öffentlichkeit! Für ihre Bemühungen erhielten sie den zweiten Platz. Der dritte Platz innerhalb der Bezirkssieger geht nach Kärnten. Mit lustiger Verpackung versuchte die Bezirksgruppe Pölling das Bewusstsein der Bevölkerung für Müll und Recycling zu schärfen. In einem eigens dafür veranstalteten Seifenkistenrennen waren nur Gefährte aus Altstoffen zugelassen.

Die Landjugend ist bundesweit organisiert. Sie ist mit über 90.000 Mitgliedern eine große und aktive Jugendorganisation in Österreich. Mit Weiterbildungsangeboten, Lehrfahrten und Freizeitgestaltungen versucht die Landjugend einen großen Kreis der Jugendlichen im ländlichen Raum anzusprechen. Die Mitglieder sind meist zwischen 15 und 30 Jahre alt.
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