Sozialdemokratische Gemeindebedienstete geben Contra

Blauer "Kindergartenexperte Kabas" macht seltsame Angebote

Wien (FSG). "Kaum einen sich bietenden Fettnapf auslassend, geht nun FPÖ-Wien-Nochimmer-Landeschef Hilmar Kabas per Hauswurf in die Offensive und wiederholt die großbogig affichierten Schlagworte seiner "Angebote" an die Wiener. Die nur einen Schönheitsfehler haben - sie entbehren der Tatsachen und Grundlagen." So die scharfen Attacken der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG).++++

"Mit Kabas ist es immer das Gleiche", meinen die Sozialdemokraten in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten: "Ein Bordellbesuch macht noch keinen Sicherheitsexperten und eine Bundespräsidentenbeschimpfung qualifiziert einen nicht für ein öffentliches Mandat!"

Ähnlich sei dies jetzt mit der FPÖ-Polemik um die städtischen Kindergärten, die in Wien zu teuer, weil nicht kostenlos, seien. So übel gelogen wie in dem FPÖ-Wahlmachwerk wurde blau auf weiß schon lange nicht, meint man bei der FSG. Denn neben den fragwürdigen "Angeboten" für Drogenfreiheit und ein ausländerfreies Wien nimmt man nun auch noch alle in parteipolitische Geiselhaft, die mit der liebevollen Unterbringung von Kindern zu tun haben. Laut FPÖ kostet nämlich ein Kindergartenplatz inklusive Essensgeld 4.400 Schilling pro Monat, diese Rechnung ist grober Unfug. Selbst vollzahlende Eltern bezahlen für die Betreuung ihrer Kinder in Wien nicht mehr als 3.500 Schilling inklusive Essensgeld!

Wie schon in anderen Bereichen liegt das Wahlzugpferd Kabas auch hier ordentlich daneben. Denn während seine Bundesblauen gemeinsam mit dem kleinen Partner ÖVP den Begriff "soziale Treffsicherheit" zu einer gefährlichen Drohung gemacht haben, werde in Wien tatsächlich sozial, je nach Einkommenshöhe, beim Kindergartenbeitrag gestaffelt. Und das, obwohl Wiens Kindertagesheime ausgezeichnete MitarbeiterInnen mit bester Ausbildung und Einrichtungen auf höchstem Qualitätsniveau bieten.

Ursula Brandner, FSG-Vorsitzende des Dienststellenausschusses Kindertagesheime in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten: "Kabas soll sich einmal bei seinen Parteifreunden in den Bundesländern umsehen. Dort ist von flächendeckender ganztägiger Kinderbetreuung nichts zu sehen und zu hören!"

Mit Kabas und der FPÖ stehen Wien noch schlimme Zeiten des (Vor-)Wahlkampfes bevor. Diffamieren, Halbwahrheiten verbreiten, Hass gegen Fremdes schüren: Das ist der blaue Stoff, aus dem der FPÖ-Wahlkampf gemacht wird, meinen die SozialdemokratInnen in der GdG.

FSG, 24. November 2000
Nr. 188

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

FSG-Vorsitzende DA KTH in der GdG
Tel.: 4000/90914

Erich KNIEZANREK
FSG-Sekretär
Tel.: (01) 313-16/83675

Ursula BRANDER

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS/NGS