Brix: Wien wehrt sich gegen das Verschleudern unserer Wälder!

Wien (SK) "Mächtige Großbauern und einige wenige Industrielle sind dank der Regierungspolitik drauf und dran, sich wertvolle Teile unserer Umwelt unter die Nägel zu reißen. Sie freuen sich jetzt schon darauf, dass sie sich unsere Seen und Wälder billig untereinander aufteilen und die Bevölkerung, die Wanderer und Erholungssuchenden von ihren Privatgründen ausschließen können", empörte sich der Wiener SPÖ-Abgeordnete Otmar Brix in seiner Parlamentsrede zum Budgetbegleitgesetz 2001. ****

Brix riet den übrigen Bundesländern, sich ein Beispiel an Wien zu nehmen. Wenn gesagt werde, Bürgermeister Häupl sei der größte Bauer und der größte Waldbesitzer Österreichs, so sei das richtig. Wien mache eine Waldwirtschaft für die Menschen, damit diese in intakter Umwelt leben und sich erholen können, so Brix.

"Wien nützt den Wald für eine hervorragende und vorbildliche Wasserwirtschaft. Aus den Hochquellwasserleitungen kann Wien tagtäglich 450.000 Kubikmeter bestes Trinkwasser für die Wiener und ihre Gäste liefern. Und zur Ablenkung wird immer wieder fälschlich behauptet, Wien würde die Menschen aus dem Wald aussperren. Wien lässt die Menschen ungehindert in den Wald, im Gegensatz zu den Regierungsplänen, die es Privatbesitzern ermöglichen sollen, die Menschen aus dem Wald auszusperren", stellte Brix klar.

Die Regierung von Blau und Schwarz wolle nun die österreichischen Bundesforste dazu zwingen, Wald im großen Stil zu verkaufen, damit sich die Industriellen des blauen Netzwerkes die Wälder billig einverleiben können, so der Wiener Abgeordnete.

"Das Ziel ist klar: Nur die Reichen sollen den dann privatisierten Wald benützen können, die Arbeiter sollen draußenbleiben. Das darf ganz einfach in der heutigen Zeit nicht mehr passieren, und die Österreicherinnen und Österreicher werden sich dagegen wehren und das Bundesforste-Volksbegehren unterstützen. Es darf zu keiner Verschleuderung österreichischer Natur kommen. Mein Appell an die Bevölkerung ist daher: Lasst Euch Eure Seen und Euren Wald nicht vom blauen Netzwerk der Prinzhorns, Schalles, Heinzls usw. wegnehmen, die nur billig an Grund und Boden für ihre Spekulationen herankommen wollen, und denen der Wald als Natur- und Erholungsraum nichts wert ist. Der Wald ist unser Eigentum, und er muss unser Eigentum bleiben", so Brix abschließend. (Schluss) ps/mm

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