Pietsch: SPÖ NÖ fordert rasche Inbetriebnahme der Sicherheitsakademie Traiskirchen

Modernste Ausbildungsstätte für die Exekutive darf nicht zum ÖVP-Mahnmahl von Steuergeldverschwendung und politischer Ignoranz verkommen

St. Pölten, (SPI) - "Die NÖ Landesregierung wird aufgefordert, bei der Bundesregierung und insbesondere beim Bundesminister für innere Angelegenheiten darauf zu drängen, dass die Sicherheitsakademie wie geplant am Standort Traiskirchen zur Realisierung kommt und rasch in Betrieb genommen wird." Dieser ist nur ein kurzer Auszug eines von den NÖ Sozialdemokraten eingebrachten Antrages, den der Verfassungsausschuss des NÖ Landtages zu behandeln haben wird. Bereits im Jahr 1994 wurde zwischen dem Wirtschaftsministerium und dem Innenministerium die Schaffung und Errichtung einer Sicherheitsakademie beschlossen. Von einer eigens dafür eingesetzten Standortkommission wurde unter den verschiedenen sich anbietenden Standorten Traiskirchen ausgewählt. Dies nicht zuletzt aufgrund der guten verkehrsmäßigen Anbindung, aber auch der gegebenen Hotel- und Kulturinfrastruktur der nahen Bezirks- und Tourismusstadt Baden. Gerade für die Abhaltung von nationalen und internationalen Kongressen, Tagungen und Konferenzen war auch das ausgezeichnete Hotel- und Kongressangebot der Stadt Baden und die leichte Erreichbarkeit ausschlaggebend.****

"Im Juni 1999 wurde schließlich mit dem Bau der Sicherheitsakademie begonnen. Mit einem Kostenaufwand von rund 300 Millionen Schilling wurden modernste Unterkünfte, Lehrinstitute, Lerneinrichtungen und Sportstätten für 150 Exekutivauszubildende geschaffen. Vor wenigen Tagen wurde die baubehördliche Benützungsbewilligung erteilt, womit das Projekt als abgeschlossen betrachtet werden kann", so der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Karl Pietsch. "Die NÖ Sozialdemokraten wollen mit ihrem Antrag klarstellen, dass die Eröffnung die Inbetriebnahme der fertigen Sicherheitsakademie weder aufgrund der Versäumnisse eines Innenministers Ernst Strasser, der vergessen hat, für Budget und Personal vorzusorgen, noch aufgrund der parteitaktischen Winkelzüge eines Landeshauptmann Erwin Pröll scheitern darf. Die Sicherheitsakademie Traiskirchen darf nicht zu einem 300 Millionen Schilling teuren ÖVP-Mahnmal von Steuergeldverschwendung und politischer Ignoranz verkommen", so Pietsch abschließend.
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