Gewerkschaft/FSG/Holzer

FSG verteidigt Unabhängigkeit der öffentlich Bediensteten! ÖAAB-Regierungsgewerkschafter schweigen zu Existenzfrage des öffentlichen Dienstes

Wien (FSG). "Für die FSG ist bei Gesinnungsterror keine Dienstrechtsreformen möglich. Riess-Passer und Schüssel wollen ein neues Dienstrecht ohne jeden Kündigungs- und Versetzungsschutz", kritisiert der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der GÖD und stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Richard Holzer.++++

"Schon drei Tage schweigt die GÖD-Zentrale dazu! Sie schweigt, so wie sie auch im Lehrerbereich schweigt, obwohl die Lage eskaliert", stellt Holzer fest.

Daher die eindeutige Position der FSG in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst:

O Wir erleben täglich den Gesinnungsterror des Herrn Westenthaler gegen Beamte (zB Generaldirektor Buxbaum), die nur ihre gesetzlichen Aufgaben erfüllen und den Weisungen ihres Ministers nachkommen.
O Mit ihrem Schweigen dazu haben Schüssel und Riess-Passer die Chancen einer weiteren Modernisierung des Dienstrechts auf Jahre verspielt!
O Welcher Lehrer, Exekutivbeamter oder Verwaltungsbediensteter soll solchen Politikern noch über den Weg trauen?

Holzer: "Wir, die Sozialdemokraten in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst erklären daher, dass wir in den GÖD-Gremien entschiedenen Widerstand gegen die Regierungspläne verlangen werden. Wir verkaufen die öffentlich Bediensteten nicht als Marionetten eines Herrn Westenthaler!"

FSG, 23. November 2000 Nr. 187

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