Nürnberger: Haupt hat soziale Gesinnung bei seiner Angelobung in der Garderobe hängen gelassen

Wien (SK) "Herr Sozialminister, ich habe Ihnen soziale Gesinnung attestiert. Ich muss nun meine Meinung revidieren: Offenbar haben Sie bei Ihrer Angelobung im Bundespräsidentenamt in der Garderobe Ihre soziale Gesinnung hängen gelassen", erklärte SPÖ-Abgeordneter Rudolf Nürnberger am Mittwoch vor dem Nationalrat Richtung Sozialminister Haupt. Die Regierung betreibe den "größten Pensionsraub der Zweiten Republik", kritisierte Nürnberger. ****

Nürnberger zu Ambulanzgebühren: "Warum ist die Ambulanzgebühr 150 Schilling bei Überweisungen, ansonsten 200 Schilling?" Hier werde Umverteilung betrieben, weil in diesem Falle der überweisende Arzt verrechnen könne, zu dem die Menschen selbstverständlich in der Folge pilgerten.

"Ich habe gesagt, dass die Angleichung der Rechte von Arbeitern und Angestellten ein Körberlgeld für die Arbeitgeber bringen wird", so Nürnberger. In einer Broschüre der Bundeswirtschaftskammer würden die Entlastungen für Arbeitgeber angeführt: Die Urlaubsalbquotierung und die Absenkung des Krankenversicherungsbeitrages. "Das ist die soziale Gesinnung der Wirtschaftskammer. Zur Ehrenrettung vieler Unternehmer kann ich bestätigen, dass sie sich nicht alle an diese Vorschläge halten."

"Susi und Wolferl" betrieben den "größten Sozialabbau seit Bestehen der Zweiten Republik". "Sie werden die Rechnung bekommen - die Bevölkerung lässt sich nicht für dumm verkaufen", schloss Nürnberger. (Schluss) me

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