Reheis: Stopp der Transitbelastung! Gesamtgewicht von LKW darf 40 Tonnen nicht überschreiten!

Wien (SK) "Entlang von Transitrouten werden Mensch und Umwelt massiv belastet, von Autokolonnen und Lärm geradezu überrollt. Für LKW gilt in Österreich ein Limit von 40 Tonnen. Da das derzeit bestehende Gesetz keine Toleranzgrenzen vorsieht, sind Überschreitungen unzulässig und strengstens zu ahnden", betonte SPÖ-Abgeordneter Gerhard Reheis Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Unklarheiten bestehen nur insoferne, als im Kraftfahrgesetz derzeit festgeschrieben ist, dass bei modernen LKW eine Überschreitung sehr wohl möglich ist. Diesen Umstand nützte auch das Tiroler Gendarmeriekommando für eine Dienstanweisung aus, das Höchstgewicht auf 45 Tonnen auszuweiten und LKW’s mit dieser Überschreitung des Gesamtgewichts weiter fahren zu lassen, stellte Reheis fest. ****

Dagegen sei jedoch festzuhalten, dass eine Überschreitung der Beladungsvorschriften die Verkehrssicherheit wesentlich verschlechtern sondern auch die Belastung der Strasse steigt. Auch Ex-Minister Schmid habe dies offensichtlich so gesehen und forderte strengere Kontrollen des Tonnagelimits und härtere Strafen. Die SPÖ appelliert daher an die neue FPÖ-Verkehrsministerin hier entsprechende Schritte zu setzen und die Regierungsfraktionen davon zu überzeugen, dem heute von der SPÖ eingebrachten Antrag zum Kraftfahrgesetz zuzustimmen, hielt der Tiroler SPÖ-Abgeordnete Gerhard Reheis fest.

Die Gesetzesänderung schreibt fest, dass eine Überschreitung der Beladevorschriften um mehr als fünf Prozent und jegliche Überschreitung über 40 Tonnen Gesamtgewicht eine Gefährdung der Verkehrssicherheit darstellt. Angesichts der Belastungen, der die Bevölkerung die Umwelt und auch die Straßensubstanz ausgeliefert seien, ist eine klares Gesetz, strenge Kontrollen und ein hohes Strafausmass unerlässlich, schloss Reheis. (Schluss) ns/mm

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