Gewerkschaften setzen Zeichen weltweiter Solidarität

35 Millionen russische Gewerkschaftsmitglieder aufgenommen

Wien (IBFG/ÖGB). Als "historischen Beschluss" bezeichnete Renate Csörgits, Vorstandsmitglied im Internationalen Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) und Vizepräsidentin des ÖGB, die Aufnahme der russischen Gewerkschaften in den IBFG. "Damit sind 35 Millionen Gewerkschaftsmitglieder aus Russland erstmals in einem internationalen Verband vertreten. Das bedeutet für den Sozialen Dialog in Russland mit Sicherheit einen starken Aufwind", gab sich Csörgits erfreut.++++

Besonders erfreulich sei, dass es nun auf Gewerkschaftsbasis eine Zusammenarbeit zwischen Ländern wie Russland und den Vereinigten Staaten gebe, die sich bis vor kurzem noch "kritisch beäugt" hätten. IBFG-Vorstandsmitglied Csörgits weiter: "Es ist ein sehr positives Signal, nicht nur für die Zukunft Russlands, dass von den Mitgliedern des IBFG dieses enorme Maß an Solidarität aufgebracht wurde."

Die russischen Gewerkschaften würden durch diese internationale Aufwertung auch im eigenen Land gestärkt, betonte Csörgits. "Vor allem die russischen Gewerkschaftsmitglieder werden von diesem historischen Schritt profitieren. Ihre Interessen können jetzt durch die Gewerkschaften mit noch mehr Nachdruck vertreten werden", so das positive Resümee von IBFG-Vorstandsmitglied Csörgits.

Im IBFG waren bisher 150 nationale Gewerkschaften mit insgesamt rund 125 Millionen Mitgliedern organisiert. (hk)

ÖGB, 22. November 2000
Nr. 993

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