Kollross: "FPÖVP beschließen Kriminalisierungsfalle für Jugendliche"

Wien (SK) Der Verbandsvorsitzende der Sozialistichen Jugend Österreich, Andreas Kollross, kritisiert erneut die von Blau-Schwarz geplante Herabsetzung der vollen Strafmündigkeit auf 18 Jahre. "Die Zertrümmerung des Zivildienstes, billige Geldbeschaffungsaktionen im Bildungsbereich - inklusive der Einführung von Studiengebühren, Verschlechterungen im Lehrlingsbereich und nun die Herabsetzung der vollen Strafmündigkeit - FPÖVP beweisen einmal mehr ihre Jugendfeindlichkeit", so Kollross am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Die Herabsetzung der vollen Strafmündigkeit ist purer Populismus. In ganz Europa geht die Diskussion in Richtung Ausdehnung der Anwendbarkeit des Jugendstrafrecht. Die von FPÖVP geplante Gesetzänderung bedeutet das genaue Gegenteil, und negiert stur die jüngsten gesellschaftlichen Entwicklungen", so der Vorsitzende.

Diese Maßnahme könne als "Kriminalisierungsfalle" bezeichnet werden. Sinn des Jugendstrafrechtes sei es, jungen Menschen, die einen Fehler gemacht haben, eine zweite Chance zu geben. Diese Möglichkeiten sollen nun abgeschafft werden.

"Kein Wunder, dass derart komplexe justizrechtliche Angelegenheiten von FPÖVP nicht begriffen werden. Welches widerwärtige Rechtsverständnis diese Parteien haben, beweisen sie ja im Umgang mit der sogenannten 'Spitzelaffäre', so Kollross abschließend. (Schluss) ml/mm

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