Sacher: VPNÖ erwacht nun endlich in Sachen Rettung der Mariazellerbahn

Druck der Sozialdemokraten hat sich bezahlt gemacht

St. Pölten, (SPI) - "Der Druck der Sozialdemokraten der letzten Monate auf die VPNÖ und vor allem auf Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll hat sich bezahlt gemacht. Die Rettung der Mariazellerbahn ist in greifbare Nähe gerückt behauptet VP-Landesgeschäftsführerin Mikl-Leitner in heutigen Aussagen gegenüber der Presse. Endlich ist die NÖ Volkspartei in Sachen Rettung der Mariazellerbahn erwacht, nachdem sie bis jetzt untätig geblieben war. Dieses Umdenken der VPNÖ ist voll und ganz auf das Engagement der NÖ Sozialdemokraten zurückzuführen, denn wir setzen uns seit der Ankündigung der ÖBB, die Mariazellerbahn einstellen zu wollen, konsequent und mit Nachdruck für den Fortbestand dieser so wichtigen Bahnlinie ein. Außerdem muss festgehalten werden, dass die VPNÖ über die Angelegenheit jetzt zumindest redet - konkrete Lösungsvorschläge fehlen aber nach wie vor. Die Sozialdemokraten hingegen haben einen Antrag zur Schaffung einer Regionalbahngesellschaft, die den Betrieb der gefährdeten Bahnlinien zum Ziel hat, zur Behandlung in den NÖ Landtag eingebracht. Durch dieses zielstrebige Vorgehen und dem steigenden Druck der Bevölkerung kann es sich auch eine Pröll-ÖVP nicht mehr leisten, noch länger untätig zu bleiben", betont der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Ewald Sacher.****

"Die Sozialdemokraten werden im NÖ Landtag weiterhin auf die Schaffung einer NÖ Regionalbahngesellschaft drängen. Diese Gesellschaft soll vom Land mit der Abwicklung öffentlicher Verkehrsleistungen auf allen von der Einstellung bedrohten Regionalbahnstrecken Niederösterreichs betraut werden, wobei auf eine möglichst breite Beteiligung und Mitarbeit der am Weiterbestand der Nebenbahnen interessierten öffentlichen und privaten Körperschaften anzustreben ist. Wesentlich wird auch sein, dass die ÖBB beteiligt werden, die die notwendige Infrastruktur, das Know-how aber auch das Personal bereitstellen. Außerdem dürfen sowohl der Bund als auch die ÖBB nicht aus ihrer Verantwortung so einfach entlassen werden. Die erforderlichen Finanzmittel sind primär aus den zweckgewidmeten Nahverkehrsmitteln der Mineralösteuer - also den diesbezüglich vom Bund den Ländern überlassenen Mitteln - sowie aus den Fahrerlösen zu lukrieren. So könnte der Fortbestand der Regionalbahnen langfristig sichergestellt werden. Dafür werden wir uns weiter mit Konsequenz einsetzen und gleichzeitig darauf achten, dass die VPNÖ keine "Scheinlösungen" aushandelt, denn es ist abzuwarten wie ernst es die VPNÖ mit dem Erhalt der Mariazellerbahn meint, oder ob sie nur den öffentlichen Druck loswerden will", so Klubobmann Sacher.
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