Blecha: Völlige Verwirrung in der FPÖ bei Pensionen

"Teuerung muss voll abgegolten werden"

Wien (SK) Neuerlich wandte sich der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, anlässlich der heutigen Parlamentssitzung gegen die "völlig unzureichende" Pensionsanpassung für 2001. Die Regierung hat in der vorwöchigen Ministerratssitzung die Pensionsanpassung für 2001 mit 0,8 Prozent festgelegt. Die Berechnungen der Pensionskommission ergaben ursprünglich 1,3 Prozent Pensionsanpassung. "Dies wurde auf 0,8 Prozent gekürzt, weil uns die Regierung einreden will, die PensionistInnen hätten in den vergangenen Jahren zuviel Pensionserhöhung erhalten. Ich fordere daher, dass die berechneten 1,3 Prozent ungekürzt den Pensionistinnen und Pensionisten gegeben werden plus eine Teuerungsabgeltung in der Höhe von 2.500 Schilling für jeden Pensionisten", so Blecha am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Vor dem Parlament verteilen heute Vertreter des Pensionistenverbandes Österreichs Flugblätter, um die Abgeordneten von den Forderungen des Pensionistenverbandes Österreichs nach einer Pensionserhöhung, die die volle Teuerung abgilt, zu überzeugen.

Weitere Forderungen des PVÖ:

  • Anpassung des Pflegegeldes zumindest mit einer Einmalzahlung
  • Abschaffung der unsozialen Ambulanzgebühren
  • Gewährleistung der ORF- und Telefongebührenbefreiungen und des damit verbundenen Leistungsumfanges für alle Anspruchsberechtigten
  • Heizkostenzuschuss in der Höhe von 500 Schilling monatlich, für BezieherInnen eines Haushaltseinkommens von monatlich unter 12.000 Schilling während der Heizperiode

Die Forderung des PVÖ nach einer Pensionsanpassung, die zumindest die Teuerung abgilt, haben im Rahmen der Unterschriftenaktion des PVÖ 208.495 Personen mit ihrer Unterschrift unterstützt, erörterte Blecha.

Gestern habe Landeshauptmann Haider vom "größten Pensionsraub in der Geschichte der Zweiten Republik" abzulenken versucht, in dem er mit einer "Lügenpropaganda" den Seniorenvertretern eine Verschiebung des Berechnungszeitraumes bei den Pensionsanpassungen "in die Schuhe schieben" wollte, so Blecha. Dies sei jedoch von den Pensionistenobmännern Blecha und Knafl sofort richtiggestellt worden.

"Für Verwirrung sorgten die Aussagen Haiders auch deshalb, weil Haider einerseits gestern eine Abgeltung für die gestiegenen Heizkosten forderte, sein FPÖ-Minister Haupt aber in der 'Wiener Zeitung' es für unmöglich erklärte, auf die Erhöhung der Rohöl - und Verbraucherpreise kurzfristig mit einer Pensionsanpassung zu reagieren", kritisierte Blecha abschließend. (Schluss) hm/mm

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