Petrovic: Nach Null-Defizit ist Null-'gender gap' nötig

Regierung ist frauenpolitisch auf beiden Ohren taub

Wien (OTS) "Die Budgetkritik der EU wurde von der Bundesregierung vernommen und hat zur Null-Defizit-Hysterie geführt. Genauso oft und deutlich hat die EU aber auch das für einen modernen Industrie-Staat übergroße 'gender gap' - Frauen verdienen durchschnittlich ein Drittel weniger und erhalten nur etwa die Hälfte der Pension der Männer - angeprangert. Die Reaktion der Regierung ist vielsagend:
Nicht das Ziel Null-'gender gap' wurde ausgerufen, sondern null 'Ohrenwackeln' war die Reaktion", kritisiert die stv. Klubobfrau und Frauensprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic.

Auch das gesamte Sozialpaket wurde vom Gender-Aspekt EU-rechtswidrig (!) nicht geprüft, obwohl die Frauen überproportional betroffen sind, etwa durch die Pensionsregelung oder die Weiterbildungskarenz. Es werden nicht Forderungen umgesetzt, die nichts kosten würden, etwa die gendergerechte Sprache. So ist etwa im § 21 AlVG immer noch zu lesen: Ein Arbeitsloser, der ..." "Die Regierung ist offensichtlich frauenpolitisch auf beiden Ohren ertaubt", so Petrovic.

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