LHStv. Schlögl: Verkehrsministerin Forstinger gefährdet Arbeitsplätze bei den ÖBB

Ausbau der Infrastruktur muss vordringliches Ziel sein

St. Pölten (SPI) - Der stellvertretenden SPÖ-Bundesparteiobmann LHStv. Mag. Karl Schlögl befürchtet eine massive Gefährdung von Arbeitsplätzen bei den ÖBB. "Die geplante Teilung der Bereiche Infrastruktur und Absatz ist eine Maßnahme, die den ÖBB einen Verlust von Synergieeffekten in der Höhe von einer Milliarde Schilling bringen würde. Die volkswirtschaftliche Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme ist mehr als in Frage zu stellen, denn statt das längst fällige Roadpricing zu installieren, das Hunderte Millionen Schilling Einnahmen bringen würde, plant man einen massiven Anschlag auf die ÖBB", erklärt LHStv. Schlögl.****

"Es steht zu fürchten, dass Frau Minister Forstinger sich in parteitaktischen Manövern übt, statt fundierte Fach- und Sachpolitik zu betreiben. Auch sie lässt klare Antworten und Positionen zu wichtigen Thenem wie Bahnausbau, Lkw-Transit-Lawine, Semmering-Tunnel und Finanzierung der Forschungsförderung vermissen", so der stellvertretende Parteichef LHStv. Schlögl weiter.

"Die ÖBB müssen als schlagkräftiges Unternehmen erhalten bleiben. Denn mit solchen Maßnahmen sind nicht nur unzählige Arbeitsplätze bei den ÖBB gefährdet, sondern auch die Pendler werden voraussichtlich wieder durch Anhebung der Tarife in Mitleidenschaft gezogen. Des weiteren ist anzumerken, dass absolut keine Veranlassung - auch nicht innerhalb der EU-Richtlinien - für diesen Schritt besteht. Im Interesse Österreichs Bürgerinnen und Bürger ist Frau Minister Forstinger aufgerufen, die internationale wirtschaftliche Position Österreichs mit dem Ausbau der Infrastruktur zu stärken und nicht durch sinnlose Zerschlagungstaktik zu schwächen", so der SP-Politiker abschliessend.
(Schluss) sk

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI