ÖGB-GPF: Sorge um Personalentwicklung

Bei der Telekom Austria haben sich die Befürchtungen betätigt

Wien (GPF/ÖGB). "Die Ausgangssituation für die Haltung der gesamten Personalvertretung in der Telekom Austria (TA) war in den vergangenen Monaten geprägt von Unsicherheiten über 'Feindliche Übernahmen' durch diverse Großkonzerne, stellt die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) und die Personalvertretung der TA fest.++++

"Letztlich bestätigten sich die großen Bedenken von GPF und Personalvertretung durch einen Aktienausgabekurs von 9 €, entgegen einem vom ÖIAG-Vorstand Ditz erhofften Kurs von 11 bis 15 €. Das Unternehmen Telekom Austria wurde aufgrund politischer Entscheidungen zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt an der Börse verschenkt", kritisieren GPF und Personalvertretung.

Und weiter: "Die Arbeitnehmerschaft des gesamten Telekom-Konzerns hat mit 72 Prozent Mitarbeiterbeteiligung, ein Zeichen der Loyalität gesetzt, nun ist es an der Zeit das Management der Telekom Austria in die Pflicht zu nehmen."

"Letzte Aussagen des Eigentümervertreters, Finanzminister Grasser, bezüglich fehlender Einnahmen lassen die Befürchtungen zu, dass weitere Ausgaben von Aktienpaketen kurzfristig bevorstehen oder aber auch der Verkauf an einen Mehrheitseigentümer geplant ist", hält Robert Sulzbacher, der TA-Personalvertretung, fest.(ff)

ÖGB, 22. November 2000
Nr. 992

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