Aus "ÖGNU" wird "Umweltdachverband" - Mobilfunk-Plattform als vierunddreißigstes Mitglied aufgenommen

Vollversammlung 2000 in Wien

Wien (OTS) - Das Umweltdach über 34 NGOs mit mehr als einer
Million Mitgliedern hat einen neuen Namen: aus "Umweltdachverband ÖGNU" wird - kürzer und einfacher - "Umweltdachverband". Und die Vollversammlung 2000 in Wien nimmt die mobilfunkkritische "Plattform GSM-Initiativen" einstimmig als 34. Mitglied in das österreichische Umweltnetzwerk auf.

Der Abschied vom vertrauten "ÖGNU" fiel nicht leicht. Aber auch nach 27 Jahren wußte kaum jemand, was die Abkürzung eigentlich bedeutet. Wofür "Umweltdachverband" heute steht, ist klar: "Wir sind eine starke Lobby für Natur- und Umweltschutz, getragen von den großen österreichischen Naturvereinen wie Naturschutzbund, Alpenverein, Naturfreunde und BirdLife", sagt Gerhard Heilingbrunner, Präsident Umweltdachverband. Das zeigen auch die jüngsten Erfolge wie etwa die Kampagne des Umweltdachverbandes gegen den "Ausverkauf unserer Wälder und Seen". Nationalparke und Trinkwasser-Reserven dürfen in Zukunft nicht privatisiert werden.

Das Budget des Umweltdachverbandes beträgt etwa 29 Mio Schilling jährlich und finanziert sich aus Projektaufträgen von Bundesministerien, Landesregierungen und der Europäischen Union. Aber auch die Erlöse aus dem Verkauf von Broschüren, die Beiträge zu Tagungen und Öko-Sponsoring tragen zunehmend zum Gesamtbudget bei, das 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vier Abteilungen des Umweltdachverbandes (Umweltbildung, EU-Umweltbüro, Alpenschutz und Verbandsmanagement/Naturschutzbüro) arbeiten läßt. Die größte Abteilung, jene für Umweltbildung, setzt mit der Hälfte aller MitarbeiterInnen knapp ein Drittel des Gesamtbudgets um. "Wir konnten trotz der harten Sparpakete der Bundesregierung unseren Mitarbeiterstand halten", berichtet Franz Maier, Geschäftsführer Umweltdachverband, da etwa Erlöse aus dem Öko-Sponsoring in den letzten Jahren um die Hälfte gesteigert werden konnten. Die Wirtschaftsprüfer stellten der Gebarung des Umweltdachverbandes ein gutes Zeugnis aus.

Die "Plattform GSM-Initiativen", sie versammelt etwa 500 mobilfunkkritische Bürgerinitiativen aus ganz Österreich, wurde von der Vollversammlung am vergangenen Samstag in Wien einstimmig als 34. Mitglied in den Umweltdachverband aufgenommen.

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