Darabos: Kein einziger Hom-Rusch-Schilling ist zur SPÖ geflossen

Wien (SK) SPÖ-Landesgeschäftsführer Norbert Darabos wies heute erneut Vorwürfe zurück, wonach Hom-Rusch Gelder in SPÖ oder BF geflossen sein sollen. Die SPÖ habe auf freiwilliger Basis einen gerichtlich beeideten Sachverständigen und Wirtschaftsprüfer beauftragt, alle Konten zu öffnen, sowie alle Bilanzen der SPÖ und der BF zu prüfen. Das Ergebnis, das morgen auch schriftlich vorliegen werde, sei eindeutig. Kein einziger Hom-Rusch-Schilling sei in SPÖ oder BF geflossen. ****

Darabos: "Ich bin FPÖ-Klubobmann Westenthaler dankbar. Seine unqualifizierten Angriffe, die offensichtlich einmal mehr ein Ablenkungsmanöver von der sogenannten Spitzelaffäre sind, geben uns die Möglichkeit, nach seriöser Prüfung eine reine Weste der SPÖ zu präsentieren".

Die Prüfung habe mehrere Wochen in Anspruch genommen, sei sehr teuer gewesen und habe auch den Wahlkampf der SPÖ partiell beeinträchtigt. Dies sei aber für die SPÖ wichtig gewesen, um alle ungeheuerlichen Vorwürfe zu entkräften. Nun erwarte sich der SPÖ-Landesgeschäftsführer, dass im Gegenzug ÖVP und FPÖ ebenfalls ihre Konten offenlegen, um zu beweisen, dass sie ihrerseits keine Spendengelder für ihre Partei oder parteinahe Organisationen erhalten hätten.

Darabos: "Es ist eine Frage der politischen Korrektheit und auch der Ehre, dass ÖVP und FPÖ ihre Konten nun ebenfalls offenlegen und sich gleichzeitig für die ungeheuerlichen und nun entkräfteten Anwürfe entschuldigen. Andererseits wird die SPÖ Burgenland nicht davor zurückschrecken den Gerichtsweg zu beschreiten. Politik soll nicht in den Gerichtssaal verlegt werden, aber derartige ungeheuerliche Vorwürfe kann sich eine Partei mit einer weißen Weste nicht gefallen lassen." (Schluss) ns/mp

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