Züge über Lindau müssen weiter rollen

LR Rein gegen geplante Fahrplan-Einschränkungen auf deutscher Seite

Bregenz (VLK) - Verkehrslandesrat Manfred Rein setzt sich entschieden gegen die auf deutscher Seite geplanten
Streichungen von Bahnverbindungen im Bodenseeraum ein. In
einem Brief appelliert Rein an ÖBB-Vorstandsdirektor Gerhard Stindl, bei der Deutschen Bahn mit Nachdruck darauf zu
drängen, dass beim grenzüberschreitenden Verkehr über Lindau
eine Grundversorgung erhalten bleibt. Als Mindestanforderung
sieht Rein "die Beibehaltung einer ganzjährig-täglichen Direktverbindung zwischen Innsbruck/ Vorarlberg und den
wichtigsten Ballungsräumen in Baden-Württemberg". ****

Die Interregio-Züge sind der wichtigste Bestandteil im Fahrplanangebot des grenzüberschreitenden Verkehrs zwischen Vorarlberg und Deutschland. Rein wehrt sich deshalb gegen die geplante Streichung der direkten Interregio-Verbindung
zwischen Innsbruck und Saarbrücken, an deren Stelle Regional-Angebote zwischen Lindau und Friedrichshafen bzw.
Friedrichshafen und Ulm treten sollen. "Dadurch gäbe es nach
Ulm überhaupt keine umsteigefreie Verbindung mehr, Stuttgart
wäre von Vorarlberg aus im günstigsten Fall mit zweimaligem Umsteigen erreichbar. Eine derartige Verschlechterung des
Angebotes stünde in krassem Gegensatz zu den jahrelangen Bemühungen um einen attraktiven öffentlichen Verkehr in der Bodenseeregion", schreibt Rein.

Für die von Vorarlberg geforderte ganzjährig-tägliche Verbindung nach Baden-Württemberg werden in dem Brief an ÖBB-Direktor Stindl qualitative Aufwertungen angeregt, und zwar
durch besseres Wagenmaterial (Intercity-Qualität) und durch
einen der Nachfrage besser entsprechenden Zuglauf. Landesrat
Rein: "Von touristischer Seite wird immer wieder darauf
hingewiesen, dass mit einem Zug aus dem Raum Nordrhein-
Westfalen ein weit größeres Nachfragepotenzial erschlossen
werden könnte als mit der derzeitigen Direktverbindung von Saarbrücken."
(gw,nvl)

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