Pfändertunnel entspricht den Sicherheitsstandards

LSth. Gorbach: Tunnelsicherheit ist ernstes Anliegen

Bregenz (VLK) - Straßenbaureferent Landesstatthalter
Hubert Gorbach mahnt in der Diskussion um die
Tunnelsicherheit die notwendige Objektivität ein. Der Pfändertunnel entspreche den nationalen und internationalen Sicherheitsstandards. Verbesserungen werden laufend
vorgenommen. Sowohl auf politischer als auch auf
Expertenebene werden die jüngsten Vorfälle überaus ernst genommen. Tunnelhysterie zu verbreiten helfe aber niemandem
und sei auch der Sache selbst nicht dienlich, so Gorbach.
****

Rund 90 Millionen Schilling (6,54 Millionen Euro) werden
in den kommenden zwei Jahre in die weitere Verbesserung des Sicherheitsstandards investiert. Damit wird auch auf die Erkenntnisse aus dem Tauerntunnelunfall reagiert. Eine Temporeduktion im Portalbereich wird ebenfalls beantragt. "Technische Maßnahmen können aber Vernunft und Umsicht des einzelnen Fahrzeuglenkers nicht ersetzen", appelliert Landesstatthalter Gorbach. Bei einem Lokalaugenschein im Pfändertunnel konnte er sich von potentiellen Gefahrenquellen
wie Geschwindigkeitsüberschreitungen und zu geringen Sicherheitsabständen überzeugen.

Wenn der eidgenössische Arbeitsinspektor seine
persönlichen Empfindungen öffentlich platziert, dann müsse
man sich auch möglicher Überreaktionen wie Tunnelflucht im
Klaren sein, warnt Gorbach. Absolute Sicherheit gebe es
nirgendwo, auch nicht im Straßenverkehr. Für ein möglichst
hohes Maß an Sicherheit habe man bereits in den vergangenen
Jahren viel getan.

In den kommenden zwei Jahren werden nun die Notrufnischen begehbar gemacht, die Tunnellüftung wird durch eine
Vergrößerung der Abluftklappen verbessert, die Notrufanlagen
sowie die Brandmeldesysteme werden erneuert und eine digitale Aufzeichnungsanlage installiert. Bereits erfolgt sind die
Erneuerung der Funkanlage, die Erneuerung der Höhenkontrolle
vor dem Nordportal, die Neubeschichtung der Decke sowie die Instandsetzung der gesamten Prozessorrechen- und
Fernwirkanlage.

Sowohl auf Politiker- als auch auf Expertenebene sei man
sich der Wichtigkeit dieses Themas bewusst und deshalb um
rasche Lösungen bemüht, schließt Gorbach.
(ke/gw,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vlr.gv.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL