ARBÖ: Vereinbarte 40-Groschen-Obergrenze beim Diesel heute überschritten

Diesel kostet in Österreich um 48 Groschen mehr als im EU-Durschnitt

Wien (ARBÖ) - Die aktuellen Zahlen aus Brüssel belegen, dass die Preisdifferenz beim Diesel-Nettopreis zum EU-Durchschnitt in Österreich bereits bei 48 Groschen liegt. Die vereinbarte 40-Groschen-Obergrenze wurde wieder einmal überschritten. Derzeit beträgt die Nettopreisdifferenz bei einem Liter Eurosuper 95 Oktan 35 Groschen.

Der ARBÖ sieht Handlungsbedarf bei den Mineralölfirmen in Österreich: Runter mit dem Dieselpreis, unverzüglich! Sollte dies nicht der Fall sein und die Preise weiter steigen, müsste Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein aktiv werden.

Die beim Benzinpreisgipfel im September 2000 von OMV-Generaldirektor Dr. Richard Schenz dem Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein gemachte Zusage, dass man bei den Nettotreibstoffpreisen die 40-Groschen-Bandbreitenreglung akzeptieren werde, wurde seither vier Mal beim Eurosuper und vier Mal bei Dieselkraftstoff überschritten.

Zu Jahresbeginn war der häufigste Dieselpreis an Markentankstellen ATS 10,34 pro Liter. Heute liegt der Höchstpreis bei 12,59 Schilling, melden die ARBÖ-Spritpreisbeobachter.

Die ARBÖ-Spritpreisbeobachter raten den Autofahrern sich nach billigeren Tankstellen umzusehen. Die ARBÖ-Spritpreisbörse hilft dabei. Aktuelle Preisübersichten und die günstigsten Tankmöglichkeiten können auf der ORF-Teletextseite 433 oder über die ARBÖ-Homepage http://www.arboe.at (billig tanken) abgerufen werden. Ein Blick darauf zahlt sich in jedem Fall aus.

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