Forstinger: Infrastrukturprojekte haben Vorrang!

"Oberösterreich kann nur durch Infrastrukturoffensive die positive Wirtschaftsentwicklung langfristig sichern - Investitionen müssen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geprüft werden"

Wien, 2000-11-21 (fpd) - "Ich habe mein Ressort mit hunderten Milliarden Schilling Schulden übernommen, die sich in den letzten Jahrzehnten angehäuft haben. In vielen Bundesländern kam es über die Jahre zu einem gewaltigen Realisierungsstau im Verkehrsbereich", erklärte heute Bundesministerin Monika Forstinger.

Das trifft auch auf Oberösterreich zu. Hier wurde es in den letzten Jahren und Jahrzehnten verabsäumt, die wichtigsten und dringlichsten Verkehrsprojekte umzusetzen, um den Wirtschaftsstandort Oberösterreich auch langfristig zu sichern. Zugleich ist das Land mit 7 Milliarden Schilling verschuldet, die oberösterreichischen Gemeinden sind mit weiteren 24 Milliarden Schilling Schulden schwer belastet. Durch die schwere Verschuldung im Bund (über 2.000 Milliarden), haben jetzt die Länder die wichtige Aufgabe, im Bereich des Straßenbaus, aber auch des öffentlichen Verkehr Investitionen mitzutragen oder zumindest vorzufinanzieren.

"Der Bau eines neuen Musiktheaters in Linz, der nach vorsichtigen Schätzungen 1,6 Milliarden Schilling an Baukosten und danach 700.000,-- Verlust täglich verursachen würde, ist daher aus meiner Sicht nicht vertretbar. Allein aus dem prognostizierten Zuschußbedarf könnte Oberösterreich Verkehrsprojekte im Wert von 5 Milliarden Schilling finanzieren. Ich appelliere daher an meine Kollegen in Oberösterreich, diesen Bau im Sinne eines bedachten Mitteleinsatzes nochmals zu überdenken", schloß Bundesministerin Forstinger. (Schluß)

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