Sima-Kritik an Österreichs Nein zu BSE-Schnelltests

"Konsumentenschutz zu kostspielig und überflüssig?"

Wien (SK) Scharfe Kritik an der Haltung Österreichs beim heutigen EU-Landwirtschaftsminister-Treffen übt SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima. Österreich hat sich dabei gegen eine flächendeckende Ausweitung von BSE-Schnelltests ausgesprochen und dies mit dem Argument der hohen Kosten begründet", empört sich Sima. "Selbst wenn Österreich bisher von BSE-Fällen verschont geblieben ist, ist das leider noch lange keine Garantie. Im Sinne des Schutzes der Konsumenten und des Vorsorgeprinzips muss doch alles unternommen werden, um eine Gefährdung auszuschließen. Oberste Priorität muss der Schutz der Bevölkerung sein, da dürfen anfallende Kosten kein Hindernis sein." ****

Zudem fordert Sima das sofortige Verbot der Verfütterung von Tiermehl in Österreich: "Nachdem nun auch Frankreich nach dem Bekannt werden etlicher BSE-Fälle bei Menschen ein definitives Verbot für die Verfütterung von Tiermehl an alle Nutztiere verhängt hat, stellt sich die Frage, wie lange der zuständige Minister Molterer noch warten will, um in Österreich ebenfalls diese Maßnahme zu ergreifen. Es ist unverantwortlich, dass in den heimischen Futtertrögen noch immer Tiermehl aus Tierkadavern landet." Laut Sima müssen alle Eventualitäten ausgeschlossen werden, die zu einer Gefährdung der Konsumenten führt: "Vor Bekannt werden zahlreicher BSE-Fälle Ende der 80er Jahre hielt man die Verfütterung von Tiermehl an Wiederkäuer für völlig unbedenklich. Was sich schließlich als tödlicher Irrtum herausstellte." (Schluss) se/mm

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