Maier: Warum stimmt Molterer gegen flächendeckende BSE-Tests?

Tierfuttermarkt erneut im Scheinwerferlicht!

Wien (SK) Wie man verschiedenen Agenturmeldungen entnehmen kann, einigten sich heute die EU-Landwirtschaftsminister auf flächendeckende BSE-Tests auch für ältere Rinder. Diese Einigung sei grundsätzlich aus Sicht der europäischen und der österreichischen KonsumentInnen sehr zu begrüßen, betonte heute SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier. "Warum aber Österreich, vertreten durch ÖVP-Landwirtschaftsminister Molterer, dagegen stimmte, ist nicht verständlich. Gerade die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Gefahr durch BSE nicht vorbei ist. Eine 100-prozentige Sicherheit, dass nicht beispielsweise kontaminiertes Tierfutter aus Frankreich zugefüttert wurde, und auf diesem Weg eine Ansteckung erfolgte, gibt es nicht. Nur lückenlose Tests können hier Klarheit bringen. Umso unverständlicher ist die Ablehnung durch ÖVP-Minister Molterer", stellte Maier fest. ****

Frankreich erklärte sich gestern bereit, bis auf weiteres auf Tiermehlexporte zu verzichten. Damit ist Tierfutter, nach den Diskussionen um die Zusetzung von Antibiotika, erneut ins negative Scheinwerferlicht gerückt.

Die Ausweitung der BSE-Tests bedeutet nach Angaben aus Brüssel eine Ausweitung von 170.000 Tests pro Jahr auf 400.000. Mit diesen Tests sollen künftig alle Tiere erfasst werden, die als risikobehaftet gelten. Dazu zählen zum einen Rinder, die verunglückten, und zum anderen solche, die Nervenstörungen oder andere Krankheiten aufwiesen. Die SPÖ tritt für noch strengere Kontrollen auch von jüngeren Tieren ein. "Priorität muss die Sicherheit der KonsumentInnen sein. Etwaige Spargedanken sind hier wirklich fehl am Platz und bedeuten eine Gefahr für die KonsumentInnen", so Maier abschließend. (Schluss) se/mm

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