AKS: Qualitätsabbau an Schulen trifft SchülerInnen hart

Gehrer hat wiederholt Gespräche mit den Betroffenen ausgeschlagen

Wien (SK) "Der kurzsichtige Sparkurs der Regierung bringt drastische Folgen für die Unterrichtsqualität vor Ort mit sich. Freifächer und unverbindliche Übungen werden einer weiteren Kürzungswelle unterzogen. In den über 3.300 Klassen mit über 30 SchülerInnen wird individuelle Förderung zur Unmöglichkeit. Dieses Sparbudget zieht nächsten Schulanfang die Abweisung tausender SchülerInnen von HAKs und HTLen mit sich, sofern keine Änderungen mehr vorgenommen werden", schilderte Oliver Prausmüller, Bundesvorsitzender der AKS, die Ursachen für die anlaufenden Protestmaßnahmen von SchülerInnenseite gegen die Sparpläne der Regierung. ****

"Bildungsministerin Gehrer hat wiederholt die Appelle von SchülerInnen-, Eltern- und LehrerInnenvertreterInnen schlichtweg ignoriert. Forderungspapiere waren nicht einmal eine Stellungnahme wert. Den Gesprächen mit den SchulpartnerInnen vor einer Woche ist Gehrer ferngeblieben", kritisierte der SchülerInnenvertreter die Dialogverweigerung der Ministerin am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

"Die breite bildungspolitische Diskussion über dringende Reformvorhaben darf nicht länger hintangestellt werden. Wer mit dem Rasenmäher vorbei an allen Betroffenen über einen dermaßen sensiblen Bereich wie die Bildunspolitik 'drüberfährt', dem mangelt es an grundlegenden Qualifikationen für die Funktion der Bildungsministerin", so Prausmüller weiters.

"Der Aktionstag 'Kein Krampus für die Bildung' am 4. Dezember wird Gehrer nochmals die Möglichkeit geben, sich einer Diskussion direkt an den Schulen mit den Betroffenen zu stellen. SchülerInnen und LehrerInnen werden am 4. Dezember gemeinsam gegen den Qualitätsabbau an den Schulen protestieren. Die Kurzsichtigkeit der Regierung darf nicht zu Lasten der Bildungsqualität gehen", schloss Prausmüller. (Schluss) ml/mp

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