WESTENTHALER (3): Vorschläge Fischers sind lächerlich und absurd

NR-Präsident und stv. SPÖ-Vorsitzender soll sich überlegen, eine seiner beiden Funktionen zurückzulegen

Wien, 2000-11-21 (fpd) - Als "sehr seltsam" bezeichnete FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler im weiteren Verlauf der gemeinsam mit Andreas Khol abgehaltenen Pressekonferenz die gestrigen Vorschläge des stellvertretenden SPÖ-Vorsitzenden Fischer. ***

Wenn ein stellvertretender Parteivorsitzender, der zugleich Nationalratspräsident sei, nach dreißig Jahren meine, daß man Budgets der Bevölkerung vorlegen könne, dann "ist das nicht nur sonderbar, sondern lächerlich und geradezu absurd", meinte Westenthaler. Dies sei nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver der SPÖ, und zwar von ihren eigenen Skandalen, von ihrer inhaltlichen Schwäche und von der Schwäche ihres Parteivorsitzenden.

Fischer vermenge wieder einmal seine Position als Nationalratspräsident mit jener des stellvertretenden Parteivorsitzenden. "Ich erachte eine solche Funktionsvermengung als unzulässig und unvereinbar", betonte Westenthaler. Es sei schwer vorstellbar, daß der Präsident, der für eine gewisse Überparteilichkeit zu sorgen habe, sich dann seinen Mantel ausziehe und sich den Mantel des Parteifunktionärs anziehe. "Ich verlange daher, daß Fischer in sich geht und überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre, eine der beiden Funktionen zurückzulegen." Hier sei eine inakzeptable Unvereinbarkeit gegeben. (Forts.)

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