30 Jahre Tatort im ORF

Wien (OTS9 - Die deutschsprachige Krimireihe "Tatort" ging am 29. November 1970 erstmals auf Sendung und ist mit bald 30 Jahren die älteste im österreichischen Fernsehen. Der ORF nimmt dieses Jubiläum zum Anlass und sendet fast 30 Jahre nach dem ersten Tatort "Taxi nach Leipzig" im November 1970 nun den bisher insgesamt 458. Fall mit dem Titel "Quartett in Leipzig" am Sonntag, dem 26. November 2000, um 20.15 Uhr in ORF 2. Seit Beginn des "Tatort" hält unverändert ein und derselbe Vorspann die unterschiedlichsten Fälle und Kommissare zusammen. Nicht zuletzt ist es sicher auch diesem markanten Vorspann zu verdanken, dass der "Tatort" zu einem der Markenzeichen des ORF avancieren konnte. Er hat sich in das Gedächtnis mehrerer Generationen von Fernsehzuschauern eingeprägt. Die Kombination aus emotionalen Bildern und prägnanten grafischen Elementen wirkt ebenso wie Musik, Bildführung und Schnitt spannend und rasant wie beim ersten Einsatz.

Seit (fast) der ersten Stunde ist auch der ORF am "Tatort" und bringt mit seinen Geschichten österreichisches Flair und Wiener Schmäh in die Reihe ein. Legendär sind mittlerweile die "Tatort"-Krimis mit Fritz Eckhardt als Oberinspektor Marek. Die Mischung aus Spannung und Unterhaltung fand im gesamten deutschen Sprachraum viele begeisterte Zuschauer. Eckhardts Nachfolger als "Tatort"-Kommissare - mit Kurt Jaggberg und Michael Janisch zwei weitere Publikumslieblinge -setzten diese erfolgreiche Tradition als liebenswert grantelnde Polizeibeamte fort.

Das aktuelle österreichische "Tatort"-Team rund um Harald Krassnitzer und Gundula Rapsch konnte bereits in drei Kriminalfällen erfolgreich ermitteln. Ihr vierter gemeinsamer Fall ("Nichts mehr im Griff”) wird Ende Jänner 2001 im ORF ausgestrahlt.

Die österreichischen "Tatort" Ermittler im Rückblick
Sieben verschiedene Oberinspektoren und Inspektoren leiteten seit 1971 die Ermittlungen der ORF-"Tatort"-Produktionen: allen voran Fritz Eckhardt. Er ermittelte als Oberinspektor Marek für 14 Folgen am "Tatort". Danach folgten 1984 Kurt Jaggberg als Oberinspektor Hirth für drei Folgen und 1987 Bruno Dallansky als Oberinspektor Pfeifer für zwei Folgen der beliebten Krimireihe. Michael Janisch stand ab 1988 als Oberinspektor Fichtl insgesamt acht Mal vor der Kamera. Klaus Wildbolz leitete 1996 als Oberinspektor Becker in der Folge "Mein ist die Rache" die Ermittlungen. Oberinspektor Paul Kant, dargestellt von Wolfgang Hübsch, und sein junger Kollege Inspektor Jakob Varanasi, dargestellt von Johannes Nikolussi, übernahmen ab August 1996 für zwei Folgen die polizeilichen Untersuchungen am "Tatort". Dabei unterstützt wurden die beiden von Chefinspektor Fichtl (Michael Janisch).

Den bisher insgesamt sieben österreichischen Ermittlergruppen folgte im Jänner 1999 mit dem Debüt "Nie wieder Oper" ein neues, vierköpfiges "Tatort"-Team: Publikumsliebling Harald Krassnitzer leitet seither als Chefinspektor Moritz Eisner die Untersuchungen. Ihm zur Seite stehen zwei Assistenten: Loretta Pflaum als Gruppeninspektorin Suza Binder und Alois Frank als Bezirksinspektor Norbert Dobos. Das Team wird weiters unterstützt von der Gerichtsmedizinerin Dr. Renata Lang, gespielt von Gundula Rapsch. Nach dem ersten Fall des Vierer-Teams ("Nie wieder Oper") folgten die "Tatort"-Folgen "Absolute Diskretion" im Juni 1999, "Der Millenniumsmörder" im Jänner 2000 und der bereits abgedrehte Fall "Nichts mehr im Griff", der im Jänner 20001 seine TV-Premiere feiert. Dazwischen produzierte der ORF zwei "Tatort"-Spin-off-Krimis mit Harald Krassnitzer, beide nach Drehbüchern von Felix Mitterer. In beiden Fällen schickt Autor Mitterer Chefinspektor Moritz Eisner vulgo Harald Krassnitzer auf wohlverdiente Sommerfrische in die Tiroler Berge. Im ersten "Tatort"-Spin-off mit dem Titel "Passion" kommt Moritz Eisner jedoch kaum zu seiner Erholung, denn schon kurz nach seiner Ankunft entdeckt er einen schrecklichen Mord. An der Seite der zuständigen Kommissarin Roxanne Aschenwald, gespielt von Sophie Rois, kann er das Ermitteln doch nicht lassen. Der zweite "Tatort"-Spin-off von Felix Mitterer trägt den Titel "Böses Blut" und ist am Samstag, dem 16. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF 2 ein Höhepunkt des ORF-Adventprogramms: Diesmal besucht der Wiener "Tatort"-Kommissar seine Tiroler Kollegin, geplant ist eine gemeinsame Bergtour. Doch selbstverständlich kommt alles anders als geplant ...

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