120 Millionen-Programm für Kirche und Dächer

Stift Klosterneuburg hat 900-Jahr-Jubiläum im Visier

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreich hat die Verpflichtung, den Geist des Heiligen Leopold auch den künftigen Generationen verfügbar zu machen. Deshalb wird das Land Niederösterreich auch einen wesentlichen Beitrag zur völligen Wiederherstellung des Stiftes Klosterneuburg leisten. Bis 2014, dem großen Jubiläumsjahr des Stiftes, soll es in neuem Glanz erstrahlen", stellte gestern Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll anlässlich einer Sitzung des unter seiner Leitung stehenden Kuratoriums zur Renovierung des Stiftes fest.

An der Generalrenovierung wird schon seit Jahren gearbeitet. In den letzten drei Jahren ging es vor allem um die Entfeuchtung der Stiftskirche. Im Rahmen umfangreicher Aufgrabungen wurden auch gleich archäologische Untersuchungen vorgenommen, bei denen es einige Entdeckungen bis in die romanische Periode gab. Eine Warmwasserheizung sorgt jetzt für erträgliche Temperaturen im Kircheninneren. Installiert wurden auch die längst fälligen elektrischen Leitungen. Für die beginnende Innenrestaurierung wurden Vorarbeiten geleistet. Die Dächer des Altstiftes, des Müstingerkellers und des Binderstadls wurden neu eingedeckt.

"Das Stift Klosterneuburg unternimmt alle Anstrengungen, um zeitgerecht zum 900sten Jahrestag seiner Gründung alle Renovierungsarbeiten abgeschlossen zu haben und ist auch bereit, die finanzielle Hauptlast zu tragen", kündigte Abt Bernhard Backovsky an. Eine gute Grundlage dafür, dass sich die Vertreter von Land, Bund (Bundesdenkmalamt), Stadt Klosterneuburg und Diözese rasch auf die Finanzierung einigen konnten: In den nächsten zehn Jahren sollen gemeinsam 120 Millionen Schilling einschließlich Valorisierung aufgebracht werden, um die Generalsanierung voranzutreiben und abzuschließen: Im kommenden Jahr wird mit dem Kircheninneren im Bereich von Apsis und Hochaltar begonnen, in den folgenden Jahren das gesamte Kircheninnere renoviert. Dazu fallen Arbeiten im Stiftsbereich an, die unaufschiebbar erscheinen, um Schäden zu vermeiden: die Eindeckung des Wehrturmes und des Augustinussaales sowie weiterer Dächer im Bereich des Altstiftes. In gemeinsamer Anstrengung wird vermieden, die Generalrenovierung zu einer unendlichen Geschichte werden zu lassen.

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