AKNÖ-Präsident Staudinger: Gegen Zerschlagung der ÖBB!

Eisenbahner, "System Schiene" und Bahnpendler benachteiligt

Wien (OTS).- Gegen eine Zerschlagung der Österreichischen Bundesbahnen spricht sich der Präsident der Arbeiterkammer NÖ und stellvertretende BAK-Vizepräsident, Josef Staudinger, aus. Staudinger kritisiert die geplante Aufspaltung der ÖBB in Absatz und Infrastruktur als "verkehrspolitisch unsinnige Maßnahme". Diese würde tausenden Eisenbahnern den Job kosten, hätte nachweislich eine Verteuerung des Systems Schiene um 1,5 Milliarden Schilling zur Folge und träfe in erster Linie die Bahnkunden. "Die neue Infrastrukturministerin tut gut daran, von ihren Schnellschüssen Abstand nehmen", so der AKNÖ-Präsident.

Präsident Staudinger weiter: "Wie wir anhand unserer aktuellen Pendleranalyse 2000 sehen, brauchen wir ganz im Gegenteil schleunigst den Ausbau der Bahn-Infrastruktur." Grundbedingung dabei sei, dass die ÖBB als schlagkräftiges Unternehmen mit Zukunftschancen erhalten bleibt.

Staudinger spricht sich grundsätzlich für eine umfassende Förderung des öffentlichen Verkehrs aus und hält in dem Zusammenhang auch die geplante Schließung der 13 in Niederösterreich gefährdeten Nebenbahn-Strecken für falsch. "Für unser Bundesland hieße das den Zusammenbruch des Schienen-Nahverkehrs, den Verlust touristisch attraktiver Bahnstrecken und die Gefährdung hunderter Arbeitsplätze bei den ÖBB. Das kann’s wohl nicht sein", so der AK-Präsident.

Die hunderttausenden österreichischen Pendler verstehen unter einer richtigen Verkehrspolitik, dass sie ihrem Arbeitsalltag eine wirkliche Unterstützung bekommen. Denn gerade in den letzten Monaten wäre diese benachteiligte Gruppe durch gestiegene Treibstoffpreise, aber auch die verschiedenen Regierungsmaßnahmen, wie die Verdoppelung des Vignettenpreises, die höheren KFZ-Steuern und die gestiegenenen Bahntarife, ganz massiv zur Kasse gebeten worden, erinnert Josef Staudinger abschließend.

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