FSG: Im Gehrer-Ministerium herrscht selektive Wahrnehmung

Einkommensverlust bei PflichtschullehrerInnen besonders krass

Wien (FSG). "Die Behauptung von Unterrichtsministerin Gehrer, es
sei Absicht gemeinsam mit der Gewerkschaft, die Zeit der Lehrer in den Klassen zu erhöhen, ist nicht nur kühn, sondern schlicht unwahr", stellt der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der Sektion Pflichtschullehrer in der GÖD, Herbert Modritzky, fest.++++

"Niemals hat es eine solche Zustimmung gegeben. Wenn in Zukunft gratis Vertretungsstunden zu halten sind, so ist das nichts anderes als eine Erhöhung der Lehrverpflichtung und widerspricht den oftmaligen Beteuerungen von Ministerin Gehrer: 'Kein Extra-Sparpaket für die LehrerInnen'", so Modritzky. Den Höhepunkt des Schönredens einer neuerlichen Belastung der LehrerInnen Österreichs erreiche Gehrer mit der Behauptung, dass die Zulagen ein Geschäft seien. Modritzky: "In Wahrheit verbirgt sich dahinter ein Einkommensverlust, der bei den PflichtschullehrerInnen besonders krass ist. Die von Gehrer angesprochenen Junglehrer als vermeintliche Gewinner wird es in Zukunft nicht mehr geben. Deren Verträge werden nicht mehr verlängert."

FSG, 21. November 2000
Nr. 182

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Vorsitzender der FSG
Pflichtschullehrer
Wipplingerstraße 35/3
1001 Wien
Telefon: (01) 534 44/567 DW oder 0664/18 10 949

Herbert Modritzky

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS/NGS