Gebert: ÖBB erhöhen innerhalb eines Jahres zum dritten Mal ihre Tarife

Statt besserem Angebot gibt es saftige Fahrpreiserhöhungen

St. Pölten, (SPI) - "Die Österreichischen Bundesbahnen erhöhen innerhalb eines Jahres zum dritten Mal empfindlich ihre Tarife. Nachdem das Autofahren durch enorm hohe Treibstoffpreise und andere horrende Verteuerungen zunehmend kostenintensiver wird, könnten die ÖBB gerade jetzt viele Pendlerinnen und Pendler zum Umsteigen auf die Bahn bewegen. Was aber machen die ÖBB? Anstatt ihre Chance bei möglichen Kunden zu nutzen, indem das Leistungsangebot bei gleichbleibenden Preisen erhöht wird, werden die Fahrpreise am laufenden Band angehoben. Aber nicht nur das, sondern auch Leistungen, die bis dato erbracht wurden, sollen gekürzt werden. Weniger Leistung also zu höheren Preisen lautet das neueste ÖBB-Motto - eine Kurzsichtigkeit des ÖBB-Managements, die langfristig wohl kaum von wirtschaftlichem Erfolg gekrönt sein kann. Spätestens jetzt werden sich auch eingeschworene Bahnfahrer zweimal überlegen, ob sie sich ab kommenden Jänner ein Bahnticket leisten, das erneut um bis zu 11 Prozent teurer geworden ist", kritisiert SP-LAbg. Richard Gebert die angekündigte Tariferhöhung der ÖBB.****

Seit Jahren fordert die Öffentlichkeit, dass die Österreichischen Bundesbahnen als öffentliches Verkehrsmittel zu einer echten Alternative werden und dass sie dementsprechend ihr Preis-Leistungsverhältnis optmieren. Was ist seiher tatsächlich passiert? In vielen Bereichen haben die ÖBB investiert, um den Bürgerinnen und Bürgern mehr Attraktivität zu nutzen. Im großen und ganzen jedoch ist hinsichtlich der Erhöhung des Leistungsangebotes zu wenig geschehen - überhaupt wenn man bedenkt, dass der Betrieb unzähliger Nebenbahnen eingestellt werden soll und auch noch andere Leistungsreduzierungen seitens den ÖBB angedacht werden. Tausende Pendlerinnen und Pendler werden sich zu Recht fragen, wofür die ÖBB ihre Preise erneut erhöht haben. Wären hingegen umfassende Verbesserungen durchgeführt worden, wäre eine Preissteigerung sicherlich zu rechtfertigen gewesen. So aber ist die bereits dritte Tariferhöhung innerhalb eines Jahres nicht nachvollziehbar und völlig inakzeptabel. Geht man länger zurück und betrachtet die letzten zwei Jahre, so sind die Fahrpreise in dieser Zeitspanne sogar um bis zu 25 % angestiegen", so LAbg. Richard Gebert.
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