Wem sagt Gehrer noch die Wahrheit?

Wahr ist: Tausende Lehrer werden arbeitslos

Wien (FSG). Kein Junglehrer wird arbeitslos? Wer's glaubt wird sich noch schwarz und blau ärgern. Die Nationalratsabgeordneten des Budgetausschusses wurden von Gehrer anders informiert. Sogar Gehrer gibt mindestens 1.300 wegfallende Bundeslehrer zu, die angeblich nur durch Pensionierungen aufgebracht werden. Wahr ist viel mehr, dass nicht einmal halb so viel Bundeslehrer im Schuljahr 2001/2002 in Pension gehen werden! Wahr ist, dass Hunderte befristete Dienstverträge junger Lehrerinnen und Lehrer einfach auslaufen und daher auch nicht gekündigt werden müssen. Wahr ist, dass Gehrer den Abgeordneten weitere 2.800 Pflichtschullehrerposten weniger angekündigt hat. Wahr ist, dass die 5.500 Arbeitsplätze, die durch den Finanzausgleich wegfallen werden, dabei noch gar nicht berücksichtigt wurden. Wahr ist schließlich, dass man nur erahnen kann, wie viele Köpfe durch die Jahresarbeitszeitmodelle ins Rollen kommen werden.++++

Das alles vorzubereiten und gleichzeitig öffentliche Garantien für Junglehrer abzugeben hat aber kaum mehr etwas mit "Naivität" zu tun. "Zahlen lügen nicht, nur Menschen", sagt FSG-Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Peter KORECKY. "Die Desinformationsstrategien der FPÖ haben offensichtlich nun auch vom Zukunftsministerium Besitz ergriffen."

FSG, 20. November 2000
Nr. 180

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