FSG-Frauen lehnen Gemeinsame Obsorge ab

Schwerer Rückschritt im Kindschaftsrecht

Wien (FSG). "Die 'Gemeinsame Obsorge' ist voreilig und überfährT die wirklich Betroffenen", kritisierte die FSG-Frauenvorsitzende Erika Nussgraber-Schnabl die Aussagen von ÖVP-Generalsekretärin Rauch-Kallat in der heutigen Pressestunde.++++

Eine Scheidung sei an sich schon kein erfreulicher Vorgang. Mit
der Gemeinsamen Obsorge werde der Druck auf die Frauen nach der Scheidung aber ins Unerträgliche gesteigert. "Für die Kinder wird es zunehmend unklarere Verhältnisse geben", erklärte Nussgraber-Schnabl. "Bei allen Entscheidungen zur Zukunft des Kindes muss ein Konsens der Geschiedenen gefunden werden. Gerade bei schwierigen Scheidungen werden damit Streitereien weiter angefacht."

Auch als finanzielles Druckmittel eigne sich die Gemeinsame
Obsorge bestens, beklagte Nussgraber-Schnabl. "Manche Auswirkungen dieser umstrittenen Änderung des Kindschaftrechtes sind noch gar nicht abzusehen. Ganz sicher wird sie Frauen einmal mehr in ihrer wirtschaftlichen Selbstständigkeit gefährden.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

(01) 534 44/222FSG-Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS/NGS