FORMAT: ÖBB-Chef Draxler gegen Trennung von Infrastruktur und Absatz

Synergieverluste von einer Milliarde befürchtet, negative Auslandsbeispiele

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner morgen, Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat sich ÖBB Generaldirektor Helmut Draxler bereits in der FORMAT-Ausgabe 44/00 vom 30. Oktober gegen die Pläne der neuen Infrastrukturministerin Monika Forstinger zur Trennung der österreichischen Bundesbahnen in Infrastruktur und Absatz ausgesprochen.

Draxler argumentierte gegenüber FORMAT, daß "sich in England und Schweden zeigt, daß der Staat mehr zahlt als vorher". Wie FORMAT berichtet, rechnet Draxler mit Synergieverlusten von einer Milliarde Schilling.

Statt dessen schlug Draxler gegenüber FORMAT vor, den kompletten Güterverkehr zu verkaufen. Draxler Ende Oktober zu FORMAT: "Wir bauen gerade einen europäischen Logistik-Konzern, wo sich wirklich die Frage stellt, wieso der Staat da Eigentümer sein soll."

In zwei Jahren werde der Cargobereich 25 Milliarden Schilling umsetzen und könne durch Privatisierungen einen zweistelligen Millionenbetrag bringen, erklärte Draxler.

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