Österreichisches Industrieunternehmen für europäischen Umweltpreis nominiert

Lenzing Lyocell setzt auf nachhaltige Technologien

Wien (PWK993) - Mit den "European Awards for the Environment" zeichnet die Europäische Union Unternehmen aus, die im Sinne nachhaltiger Entwicklung besonders innovativ sind. Die Lenzing Lyocell GmbH&Co KG, eine 100%-Tochter der oberösterreichischen Lenzing AG, wurde heuer als einziges österreichisches Unternehmen für eine derartige Auszeichnung nominiert und hat die Chance, im Rahmen der Verleihung am 5. Dezember in Brüssel den begehrten Umweltpreis 2000 der EU in der Kategorie "Technologie" zu gewinnen.

Dem Faserkonzern Lenzing, der umweltfreundlich hergestellte Fasern aus Holz (Lenzing Lyocell, Lenzing Viskose, Lenzing Modal) weltweit erfolgreich in Textil- und Nonwovens-Märkten absetzt, wird durch diese Nominierung seiner Tochtergesellschaft hohe Anerkennung zuteil.

Am 5. Dezember 2000 wird die EU-Kommissarin für Umwelt, Margot Wallström, in Brüssel vier europäische Unternehmen, die die ökologische und soziale Komponente in ihre Unternehmensführung, ihre Produkte, in eine Technologie oder in ihre internationalen Partnerschaften integriert haben, mit den "European Awards for the Environment" (EAE 2000) auszeichnen.

Wer dies sein wird ist noch streng geheim, allerdings wurden kürzlich die für die Endausscheidung in Brüssel nominierten Unternehmen bekanntgegeben. Mit der südburgenländischen Lenzing Lyocell GmbH&Co KG, einer 100%-Tochter der oberösterreichischen Lenzing AG, ist erfreulicherweise auch ein österreichischer Vertreter darunter.

"Der Stellenwert dieser Nominierung von Lenzing Lyocell erfährt dabei nicht nur deshalb hohe Bedeutung, weil es als einziges von acht Einreichprojekten österreichischer Umweltpreisträger der Jahre 1998 und 1999 diesen Erfolg erreicht hat, sondern auch, weil die Anzahl der gesamteuropäischen Nennungen außerordentlich hoch ist. Die Lenzing Lyocell GmbH&Co KG ist als einer der Umweltpreisträger der Österreichischen Industrie 1998 mit dem Einreichprojekt der erstmaligen großtechnischen Umsetzung der Lyocell Technologie in Europa auch beim EAE 2000 argumentativ in einer guten Ausgangsposition: Einerseits weil mit der Kommerzialisierung der Lyocell Technologie ein völlig neuer industrieller Standard in der umweltfreundlichen Erzeugung von Fasern und cellulosischen Produkten aus dem Rohstoff Holz gesetzt wurde, andererseits weil sich mit der innovativen Lyocell Faser neue, hochwertige Möglichkeiten für die zunehmend unter Wettbewerbsdruck aus Fernost geratene europäischen Textilindustrie ergeben.

Mit der Nominierung von Lenzing Lyocell für den EAE 2000 wurde nicht nur eine außerordentliche österreichische, sondern auch eine europäische Entwicklung gewürdigt", berichtet Oliver Dworak, in der Bundessektion Industrie zuständig für die Organisation des österreichischen und des europäischen Industrie-Umweltpreises.

Am großindustriellen Aufbau im südburgenländischen Heiligenkreuz haben neben dem Mutterunternehmen Lenzing AG, das über mehr als zehn Jahre immense entwicklerische und finanzielle Vorleistungen getätigt hat, auch europäische Institutionen, gemeinsam mit dem Bund und dem Land Burgenland, mitgeholfen.

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