Kadenbach: Nur der vollständige Verzicht auf die 3 Milliarden von den Bundesforsten zur Budgetkosmetik schützt Wald und Wasser!

Niederösterreich (SPI) Alles Herumgerede der VP-NÖ über die Verscherbelung von 10 Prozent der im Besitz der Bundesforste und damit im Besitz der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher befindlichen Wälder, Wiesen und Wasserreserven schützt Wald und Wasser für die Zukunft nicht", stellte die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach fest.

"Der drei Parteienantrag ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung aber solange die Forderung an die Österreichischen Bundesforste aufrecht bleibt 3 Milliarden Schilling zur Budgetkosmetik beizusteuern, sehe ich keinen Grund das Volksbegehren nicht durchzuführen", so Kadenbach. Der heute beschlossene Antrag ist keine Zustimmung zum Ausverkauf von Wald und Wasser, sondern im Gegenteil die Aufforderung an die Bundesregierung die Bedenken und Einwände der Österreicherinnen und Österreicher ernst zu nehmen. Wir Sozialdemokraten - ich hoffe, dass sich auch die VP-NÖ diese Bezeichnung endlich merken kann - werden weiter die Bevölkerung über die Vorhaben der Bundesregierung aufklären und um ihre Unterschrift zum Schutz von Wald und Wasser ersuchen. Dies kostet auch keine Steuermillionen - wie die VP-NÖ genau weiß", so Kadenbach.

"Als Nebeltopf halte ich die Behauptung der VP-NÖ, dass landwirtschaftliche Familienbetriebe beim Verscherbeln bevorzugt werden. Erstens glaube ich nicht, dass die landwirtschaftlichen Familienbetriebe 3 - 4 Milliarden auf den Sparbüchern liegen haben und zweitens gibt es bereits Ausschreibungen der Bundesforste wo es um den Meistbieter geht und nicht um die landwirtschaftlichen Familienbetriebe. Ich fordere die VP-NÖ auf, die Bundesregierung zur Rücknahme gegenständlicher Verscherbelungs-Novelle zu bewegen. Ihre Bundespartei und ihr Koalitionspartner sind nämlich die Auslöser der Ängste vieler Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Solange dies nicht erfolgt werden wir weiter für den Schutz von Wald und Wasser eintreten", so die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach.
sw

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