BM Grasser: Wir wollen Hinterbliebenen der Opfer von Kaprun helfen

Keine Schenkungssteuer für Spenden an Opfer aus der Katastrophe in Kaprun

Wien (OTS) - Das schreckliche Unglück in Kaprun vom 11. November hat viele Menschen schwer getroffen. Minister Grasser, der selbst die Hälfte jener Summe, die bei der Versteigerung eines Abendessens mit ihm bei ONE-TWO-SOLD lukriert werden konnten, an jene Kinder spenden will, die durch diese tragische Katastrophe Vollwaise geworden sind, will darüber hinaus weiter helfen:

Gemäß § 206 lit a Bundesabgabenordnung sind Oberbehörden ermächtigt, die nachgeordneten Abgabenbehörden in Ausübung des Aufsichtsrechtes anzuweisen, von der Festsetzung von Abgaben Abstand zu nehmen, soweit Abgabenpflichtige von den Folgen eines durch höhere Gewalt ausgelösten Notstandes betroffen sind.

Das Unglück in Kaprun stellt jedenfalls einen solchen Notstand dar, sodass für allfällige Spenden, die für Hinterbliebene der Opfer der Katastrophe einlangen bzw. ausbezahlt werden, keine Schenkungssteuer erhoben wird. Die aufgrund zivilrechticher Schadenersatzansprüche an die Hinterbliebenen gelangenden Schadenersatzleistungen sind mangels steuerbaren Tatbestandes, ohne dass es einer besonderen Anordnung bedarf, nicht steuerbar.

Minister Grasser hat eine entsprechende Verständigung der Finanzbehörden veranlasst.

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