FSG-PensionistInnen: Soziale Sicherheit steht auf dem Spiel

Christine Haager zur neuen Vorsitzenden gewählt

Wien (FSG). Heute wurde mit Christine Haager erstmals eine Frau zur Vorsitzenden der FSG-PensionistInnen gewählt. In ihrer ersten Stellungnahme bezeichnete Haager die vom Ministerrat überfallsartig beschlossene Pensionsanpassung von nur 0,8 Prozent als einen "unerhörten Raubzug gegen die PensionistInnen". Der soziale Frieden sei dadurch massiv bedroht, so Haager warnend.++++

"Jahrzehntelang haben in diesem Land alle Kräfte gemeinsam daran gearbeitet, den sozialen Frieden zu bewahren und die soziale Sicherheit für alle Bevölkerungsgruppen weiter auszubauen. Die derzeitige Regierung hat all das innerhalb weniger Monate zerstört", kritisierte Haager. Noch nie seien Versprechungen gegenüber den PensionistInnen so kaltblütig gebrochen worden. "Die ältere Generation hat wahrlich allen Grund, sich durch diese Vorgangsweise der Regierung verraten zu fühlen", meinte die neue Vorsitzende der FSG-PensionistInnen. Die SeniorInnenvertretungen seien nach wochenlangen Verhandlungen durch das überfallsartige und voreilige Handeln der Regierung völlig vor den Kopf gestoßen worden.

"Uns hat dieser Regierungsüberfall auf unsere Pensionen allerdings schmerzlich bewiesen, dass wir uns noch stärker als bisher zusammenschließen und uns gemeinsam gegen die Anschläge auf unsere Pensionen zur Wehr setzen müssen. Dieser skandalöse Raubzug muss sofort gestoppt werden", gibt sich Haager kämpferisch.

FSG, 16. November 2000
Nr. 177

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