AK Tumpel schließt sich Forderung nach umfassender Temelin-Prüfung an

Wien (AK) - Auch AK Präsident Herbert Tumpel fordert eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung des Atomkraftwerkes Temelin, bis dahin müsse das AKW abgeschaltet werden. In ihrer Stellungnahme gegenüber der tschechischen Regierung erklärt die AK, dass die bisher vorliegenden Auskünfte zur Umweltverträglichkeitsprüfung ("UVP 2") eine Reihe von Fragen offen lassen und Mängel aufweisen. Tumpel: "Auf der Basis dieser Unterlagen kann die österreichische Bevölkerung kein Vertrauen in die Sicherheit des AKW Temelin haben." Tumpel fordert "den Stopp der Kettenreaktion im AKW und eine neue Phase der Prüfung". ***

Ende der Vorwoche hat die Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer einen Beschluss gefasst, die tschechische Regierung zu einem Stopp der Kettenreaktion im AKW Temelin und zu einer umfassenden Prüfung aufzufordern. In der heute, Donnerstag, von AK Präsident Tumpel an das tschechische Umweltministerium abgesandten Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitsprüfung 2 fordert die AK

  • die Kettenreaktion im AKW Temelin zu stoppen und eine Nachdenkpause auszurufen,
  • die Darstellung von Alternativlösungen,
  • eine öffentliche Erörterung zur UVP in Österreich,
  • die ESPOO-Konvention zu ratifizieren und damit die Verpflichtung zur grenzüberschreitenden UVP bei größeren Projekten einzugehen
  • und eine umfassende UVP über die gesamte Anlage durchzuführen.

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