Sima zu Temelin-Anhörung: "Gesamt-UVP unerlässlich."

"Teil-UVP für Nebengebäude unzureichend"

Wien (SK) "Eine Gesamt-UVP für Temelin" lautet erneut die Forderung von SP-Umweltsprecherin Ulli Sima anlässlich der heute in Tyn an der Moldau stattfindenden Anhörung für die 1.Teil-UVP. "Die nun anstehende Überprüfung betrifft lediglich die baulichen Änderungen eines Nebengebäudes des Atomkraftwerkes, was angesichts des alarmierenden Zustandes des AKW absolut unzureichend ist", so Sima. Die SPÖ hat eine offizielle Einwendung gegen Temelin eingebracht und wird beim heutigen Hearing den AKW-Betreiber mit den Sorgen und Bedenken der österreichischen Bevölkerung konfrontieren. "Wir werden erneut auf die Notwendigkeit einer Gesamt-UVP hinweisen." Darüberhinaus fordert Sima die Ratifizierung der ESPO-Konvention durch Tschechien, im Rahmen derer eine grenzüberschreitende UVP verpflichtend ist. ****

Berechtigt an der Teilnahme des heutigen öffentlichen Hearings zur 1. Teil-UVP sind jene Österreicher, die eine schriftliche Einwendung gegen das AKW eingebracht haben. In der von Umweltsprecherin Sima und dem "Team für Wien" im März dieses Jahres initiierten Einwendungskampagne haben binnen weniger Tage rund 20.000 Österreicher gegen Temelin unterschrieben. Insgesamt werden heute rund 40.000 schriftliche Einwendungen aus Österreich mitverhandelt. "Der Temelin-Betreiber CEZ wollte sich nicht einmal diesem Verfahren freiwillig stellen, es wurde erst nach Klagen von tschechischen Umweltschützern erzwungen", so Sima. (Schluss) ps/mm

Rückfragehinweis: Ulli Sima, Tel. 0664/23 063 67

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