Konecny bedauert Zusammenbruch des Friedensprozesses im Nahen Osten

Wien (SK) Entsetzt äußerte sich der Internationale Sekretär der SPÖ über die Ankündigung des israelischen Außenministers, Ben Ami, die Friedensgespräche nicht mehr als vorrangig zu betrachten. Auch die Drohung, Israel müsse sich auf einen Krieg vorbereiten, ist Anlass zur Sorge. ****

"Es ist zutiefst bedauerlich", so Konecny, dass der Friedensprozess im Nahen Osten zusammengebrochen ist. Die israelische Politik würde gut daran tun, darüber nachzudenken, wie groß der israelische Beitrag zu diesem Schritt ist. Es ist aber auch bei über 100 Toten auf der palästinensischen Seite blanker Zynismus, von einem Ende der Zurückhaltung zu sprechen. Konecny sprach sich dafür aus, dass alle politischen Kräfte, die sich weiterhin für eine Friedenslösung im Nahen Osten einsetzen, Druck auf Israel ausüben, um eine offene Kriegspolitik Israels im letzten Moment zu verhindern.

Auch die SPÖ, betonte Konecny, wird ihre Gesprächskontakte mit der israelischen Arbeiterpartei in diesem Sinn zu nützen versuchen. In diesem Zusammenhang bedauerte er die völlige Absenz der österreichischen Außenpolitik im Nahen Osten und forderte die Bundesregierung auf, einen positiven Beitrag zum Friedensprozess im Nahen Osten zu leisten. (Schluss) ps/mm

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