WKÖ-Auslandspraktika: Sprungbrett in spätere Top-Positionen

Leitl: Außenhandelsstellen nehmen im nächsten Jahr 320 Volontäre auf

Wien (PWK988) - Pro Jahr bewerben sich weit über tausend Studenten bei den Wirtschaftskammern in ganz Österreich um Volontariatsstellen in einer der weltweit 80 Außenhandelsstellen der WKÖ. Wurden 1990 87 solcher Plätze vergeben, erhöhte sich die Anzahl für das kommende Jahr auf 320. Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl beglückwünschte die Volontäre, heute Donnerstag, beim Volontärstag in der Wirtschaftskammer Österreich, die aus insgesamt 1.249 Bewerbungen ausgewählt wurden. Gleichzeitig machte Leitl auf die Bedeutung des Exportes für Österreich aufmerksam: "Der Export ist gerade für ein kleines Land wie Österreich von großer Bedeutung. Er ist der Konjunktur- und Wohlstandsturbo Österreichs, von dem jeder dritte Arbeitsplatz, also rund eine Million Beschäftigte abhängen."

Die Außenwirtschaftsorganisation (AWO) der WKÖ unterstütze die heimischen Exportfirmen mit Rat und Tat im In- und Ausland und sei daher eine unverzichtbare Institution der österreichischen Wirtschaft. "Für nachhaltige Exporterfolge wird die AWO im Zuge der Wirtschaftskammerreform den hohen Standard der Außenhandelsförderung weiter verbessern und forciert auf Branchen und Weltregionen fokussieren", erklärte Leitl. Ziel sei es, die Zahl der derzeit 15.000 exportierenden Unternehmen in den nächsten drei Jahren zu verdoppeln und die Exportquote auf 40 Prozent zu erhöhen.

"Sie können als Volontäre an dieser wichtigen Aufgabe mitarbeiten, und viele Ihrer Vorgänger finden sich heute in Top-Positionen wieder", spornte der Präsident die jungen Leute an, die zwischen ein und zwei Monaten auf den Außenhandelsstellen zum Einsatz kommen. Michael Tojner, der 1987 ein Volontariat in Chicago absolvierte, hat es beispielsweise zum Vorstand der Global Equity Partners Beteiligungs AG
geschafft. Er erinnert sich: "Mir wurde damals deutlich vor Augen geführt, dass
das Exportgeschäft ein Vielfaches vom Österreichgeschäft ausmachen kann und
Internationalität für jedes Unternehmen wichtig ist. Heute ist Global Equity
Partners als Investmentgesellschaft in den USA, Asien, Deutschland, Schweiz und
Italien tätig und meine erste Auslandserfahrung war dabei mein erster Schritt, für den ich sehr dankbar bin."

Insgesamt zählt die Wirtschaftskammer Österreich bereits über 3.000 Absolventen dieser Außenhandelspraktika. Damit ist die AWO jene Einrichtung in Österreich, die mit Abstand den meisten Studenten die Möglichkeit zum weltweiten Volontariatseinsatz bietet. "Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern", versprach Leitl. "Denn so erhalten viele junge, engagierte Menschen die Chance sich fachliches Exportwissen anzueignen und gleichzeitig gerade in Zeiten der Globalisierung und Internationalisierung in andere Kulturen einzutauchen. Dies fördert die geistige Breite und Toleranz gegenüber Kulturunterschieden und hilft zu erkennen, dass diese keine Gegensätze sondern Ergänzungen zum eigenen Weltbild darstellen." (Ne)

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